Ich war ein … E-Book

Ich war ein E-Book

Nach „Morbus Animus“ sind nun auch „Ich war ein Grufti“ und „Morbus Dei“ als E-Book für den Amazon Kindle zu haben. Der E-Book Markt ist derzeit mal wieder heiß umkämpft und umstritten. Die einen sagen so, die anderen so, der „Verbraucher“ ist verunsichert, was sicherlich manchmal auch absichtlich geschieht. Die Branche sieht abwechselnd in eine schwarze und in eine rosige Zukunft…

Aber die meisten haben Angst. Das bringt jede Veränderung mit sich. IKEA wird weniger Regale verkaufen und die Verlage weniger Papier… Die Buchhändler müssen sich bald auch mit Computerzeugs auskennen. Es wird noch mehr Bücher geben, die keinen interessieren, die Hypes werden noch kurzfristiger und kürzer ausfallen usw.

Es wird ein allseitiges Massensterben geben und es werden daraus neue Strukturen entstehen.  Wie immer also. Wir müssen uns also jetzt schon bewegen, damit wir morgen nicht von gestern sind. Oder so 🙂

Periplaneta sieht das E-Book Zeitalter als Chance, für Autoren, Lesende und auch für die Verlage. Elektronische Bücher werden das „analoge“ Buch zudem nicht ganz verdrängen. Aber der Umgang mit Textwerk wird sich in den nächsten Monaten grundlegend verändern. Dabei werden einige Phänomene eintreten, die wir bereits aus der MP3 Revolution kennen. Eine Geräterevolution, wie damals der MP3 Player, wirds wohl nicht geben, das hat die Branche definitiv verschlafen. Vielmehr ist es bereits so, dass unsere bunten mobilen Endgeräte alle problemlos sämtliche E-Books darstellen können und die Menschen auf ihren sowieso schon vorhandenen Geräten lesen werden. Vielleicht ist es dann Luxus, zusätzlich einen Kindle Fire auf dem Wohnzimmertisch liegen zu haben… Wir werden sehen.

Crashkurs: Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Formate für E-Books (Das Pdf gehört definitiv nicht dazu.) Die meisten Lesegeräte und Apps sind für das Format epub ausgelegt. „Buch.epub“ – liest man beispielsweise auf dem Sony Reader, kauft man in den meisten E-BookShops, so auch in Apples iBook Store.

Morbus Dei E-Book

Amazon hat da wieder eine Extrawurst am Start. Mit ihrem Amazon Kindle bedient das größte Warenhaus der Welt sein eigenes E-Book Format „Buch.mobi“. Mit dem Amazon Kindle kann man also Kindle-Bücher lesen und keine ePubs… Augenroll.

Langezeit habe auch ich es nicht für möglich gehalten, dass ausgerechnet Amazons Alleingang überzeugen wird. Aber das System des Kindle-Shops ist in meinen Augen das einzige, was derzeit wirklich allseits funktioniert. Damit meine ich für den Leser, für den Autor und für den Verleger. Die Rechteverwaltung funktioniert gut, sie schränkt den Nutzer nicht allzusehr ein und ist so clever gemacht, dass man sie sogar als Zugewinn für den Leser verkaufen kann.  Der kann nämlich in seinem Akkount bei Amazon mit ein paar Klicks Geräte für seine Bibliothek an- und abmelden und hat seine gesamte KindleBibliothek, die er bei Amazon erworben hat, immer in einer Cloud zur Verfügung.  Somit kann er seine Kindle-Bücher sowohl auf dem Rechner, als auch auf dem Kindle und so er will auf ingesamt 6 Geräten nutzen. Rangiert er ein Gerät aus, geht nichts verloren. Außerdem ist das System sehr komfortabel, da es dem Leser großzügige Leseproben gestattet. Wir als Anbieter können die Bücher „upgraden“, also Fehler beseitigen und sie ohne großes Tamtam (Auslandssteuernummer, Digitalvertrieb etc…)  einstellen und verwalten.

Und: Die Kindle-Reader Sofware für Mac/ PC/ iPhone/ iPad/ Android Smartphones ist kostenlos. Als Amazon Kunde benötigt man also noch nicht mal ein extra Lesegerät. Ich habe meine Bücher auf dem MacBookPro und auf dem Handy und beide Geräte eignen sich hervorragend zum Lesen. Im Endeffekt wird es wohl E-Bücher immer in besagten zwei Formaten geben. Diese lassen sich für uns mittlerweile beide problemlos herstellen.

Morbus Animus E-Book

Ob wir aber außer unserer Kindle-Edition auch Bücher im ePub Format anbieten werden, wissen wir ehrlich gesagt noch nicht. Denn das Kindle System ist auch für den Verlag wunderbar und verursacht die geringsten Kosten.

Unsere Kindle Bücher sind im Vergleich mit anderen Anbietern relativ günstig, obwohl sie alle per Hand konvertiert wurden, also auch ordentlicher aussehen als so manche Publikation, die wir zuvor gesehen haben und obwohl ausnahmslos alle unsere Kindle-Bücher mit den Druckversionen identisch sind.

Das liegt daran, dass wir eBooks lieben und dem Leser einen Grund geben wollen, das digitale Buch kennen- und lieben zu lernen. Wenn nämlich das Buch genau so viel kostet, wie eine Datei, erschließt sich auch mir der Sinn eines E-Books nicht. Viel zu lange schon sind E-Books eigentlich viel zu teuer. Das muss sich ändern, erst dann werden ganz ganz viele Bäume sich freuen können 🙂

Jedenfalls gibts meine drei großformatigen Papierbücher nun auch als Kindle-Bücher bei Amazon. Wer das Ganze mal probieren will, kann sich einfach die Software runterladen, sich bei Amazon anmelden und Leseproben ordern. Ich bin für jedes Feedback auf  meine und die anderen Periplaneta E-Books sehr dankbar….

>>Amazon Kindle Software

>>Periplaneta im Kindle Shop

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Autor: Silbenstreif

Silbenstreif Label und Studio Berlin

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