Keine Rentenpflicht für Selbständige

Thomas Manegold - Der Schläfer in der Stadt (c) periplaneta 2014 - All rights reserved

RENTENPFLICHT FÜR SELBSTÄNDIGE? ICH BIN DAGEGEN!

Um „Altersarmut“ zu verhindern, will Ursula von der Leyen auch Selbständige dazu verpflichten, fürs Alter vorzusorgen. Ab 2013 soll deshalb, neben der Krankenkasse, Pflegeversicherung usw. auch die Rente für uns Freie Pflicht werden… Vielleicht sollte sich der Staat mal um die Armut vorm Altersheim kümmern, denn meistens ist es gegenwärtiger Geldmangel, der die Freien davon abhält, ans Alter zu denken. Und ein gewisser Zwang, eine Würde oder wie man es nennen will…, etwas, das sie anders ticken lässt, das sie für ihre Freiheit und für ihre Selbständigkeit sehr viel ertragen lässt.

Die Verantwortlichen haben keine Ahnung, was sie den meisten der Betroffenen da zumuten wollen. Wehrt euch, weigert euch. Solidarisiert euch. Unterschreibt diese Petition!

Viele Menschen, die Arbeit schaffen und Dinge bewegen, leben bereits unter der Zumutbarkeitsgrenze. Und sind damit absolut in ihrer Existenz bedroht. Da hilft es auch nichts, eine Untergrenze für Beitragspflicht einzuräumen… denn die meisten Menschen, die frei sind, haben jetzt schon für diese Freiheit einen Papierkram zu erledigen, der schlichtweg unmenschlich ist. Doch der gemeine Deutsche lässt sich ziemlich einfach schröpfen. Schließlich gibt es ja schon Rentenversicherungspflicht für die Arbeitnehmer. Und wenn man selbst… dann auch die anderen. Schon die GEZ „Reform“ baute auf das Denunziantentum und den Hang zur Uniform und Gleichmacherei der Deutschen. (Wenn ALLE den Höchssatz bezahlen, ist es OK, denkt sich der gemeine Deutsche…) Dass Freiberufler noch mehr Pauschalen zahlen sollen, ist nicht hinnehmbar. Ich denke, dass viele Menschen, die bereits weit unter der sogenannten Armutsgrenze leben, so im großen Stil in die Arme der Zwangsalmosen ala Hartz 4 getrieben werden.

Wie war das nochmal? Die Würde des Menschen… ? Die ist als Existenzminimum mit ca. 1000 EUR  beziffert. Ich kenne kaum einen freien Menschen, der das am Monatsende wirklich übrig hat. Meine Freiheit ist mir lieb und teuer. Meine Freiheit ist alles, was ich habe. Und nur, weil wir Freien nicht jammern und keine Lobby haben, heißt das noch lange nicht, dass da was zu holen ist… Doch mein Staat presst mich immer mehr aus, wie eine Zitrone, er verlangt Steuern, Zwangsabgaben und zwängt mich in eine Bürokratie, die Zeit, Geld und Energie auffrisst. Er verzerrt den Wettbewerb durch hirnrissige Fördermittelverteilung und er hört nicht auf, das bisschen Freiheit, was wir noch haben, immer mehr in Vorschriften, Abgaben und in Überwachung aufzulösen.

Ich will in meinem Leben noch ein paar Dinge selbst entscheiden. Und die anerzogene Angst vor der Zukunft reicht auch bei mir vollkommen aus, dass ich alle Überschüsse, die ich erwirtschaften würde, fürs Altersheim zurücklegen würde. Auch wenn ich weiß, dass die Rente meinen Lebensstandard nach dem Schlaganfall sicherlich nicht relevant verbessern wird, denn das Geld, was wir einzahlen sollen und nicht haben, ist ja bereits ausgegeben.

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Autor: Thomas Manegold

Autor, Künstler, Mediengestalter, Periplanetaner

1 Kommentar zu „Keine Rentenpflicht für Selbständige“

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