Lyrik, ein Jugendleiden?

Gewitterdämmerung

Philipp Schaab „Gewitterdämmerung“ in der Edition Reimzwang.

Jaja, Lyrik, … Gedanken und Wortkunst von Menschen, die reimen und sich vor Kitsch und Pathos nicht fürchten. Lyrik ist ein Jugendleiden. Würden solche Menschen zu einem Psychiater gehen, der hätte seine helle Freude daran. Vielleicht haben Lyriker deshalb so einen schweren Stand. Keiner versteht sie, und ihre Welt ist nur dann kommerziell auszunutzen, wenn sie sich einweisen lassen.

Ich darf sowas schreiben, ich bin ja ein Betroffener. 🙂 Mit meinem Lyrikband „Himmelsthor“ (und dem Sonettenwerk „Ophelias“ von Georg Milzner) haben wir schließlich diese Periplaneta-Edition eröffnet. Damals.
Es freut mich sehr, dass mein Verlag sieben Jahre später immer noch eine Lyrik Edition hat. Und das man es sich, jenseits aller wirtschaftlicher Vernunft, leistet, das Jahr eben mit einem Lyrikband zu eröffnen. Philipp Schaabs Debüt ist ein Fest für Menschen, die schöne Worte mögen und auch nichts gegen einen Sinn dahinter haben und die dem Weltuntergang durchaus auch etwas Schönens abgewinnen können. Die Bilder zu dem doch eher düsteren Werk hat dann auch passenderweise Marcus Rietzsch beigesteuert.

Toller Jahresauftakt.

PHILIPP SCHAAB: „Gewitterdämmerung – Gedichte über Welt- und Sonnenuntergänge“ Buch, Softcover , 102 S., 19 x13,5 cm, ISBN 978-3-943412-17-8, Edition Reimzwang, GLP: 9,99 € (D). Mit Bildern von Marcus Rietzsch

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Autor: Silbenstreif

Silbenstreif Label und Studio Berlin

1 Kommentar zu „Lyrik, ein Jugendleiden?“

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