Thomas Manegold - Der Schläfer in der Stadt (c) periplaneta 2014 - All rights reserved

Mein RSS Feed 2011

2011 habe ich mich sehr viel mit dem Infotainment verschiedener Webseiten beschäftigt und mal wieder Nachrichten geschaut, weil ich glaubte, dass es zu meinem „Job“ dazugehört. Das kollektive Vergessen ist allgegenwärtig. So eine Art Highspeedalzheimer. Der Mensch hat nur ein paar RAM-Slots und keine Festplatte im Hirn. Zu schnell drücken die Medien immer neue Ereignisse in unsere Wahrnehmung. Erdbeben, Vireninfektion, Krieg, Mord, Sexskandale und Castingshows fordern im Schnelldurchlauf unsere Aufmerksamkeit.  Und nichts bleibt wirklich hängen.

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Was schenke ich dem Kind?

Warum ist der Eisbär weiß

Unser Weihnachten ist eine kollektive dumme Angewohnheit, die ich zutiefst verabscheue. Die einzige Ausrede, es doch stattfinden zu lassen, sind Kinder. Die haben Spaß, sind neugierig, glauben noch nicht, alles zu wissen, auch wenn wir ihnen beibringen, so zu tun als ob –  und sie staunen noch – und freuen sich über Möhren in Schneekugeln und Lichterketten, die blinken. Weiterlesen „Was schenke ich dem Kind?“

Ulrich Schäfer „Der Crash des Kapitalismus“ (Buch)

Bücher über das Reizthema Kapitalismus gibt es viele. Und auch mit Kapitalismuskritik kann man schlussendlich Geld verdienen. Wie bei allen Reizthemen ist es auch hier fraglich, ob wir in den zahllosen Publikationen eine Lösung für unsere Probleme finden. Nun, ich habe zum einen den Campus-Verlag für mich entdeckt und zum anderen dieses großartige Buch, das auch den Anspruch hegt, eine Lösung parat zu haben oder es zumindest im Untertitel behauptet. Ob Schäfers Vorschläge greifen würden, weiß ich nicht.

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Collapse Under The Empire: „Shoulders & Giants“ (CD)

Collapse Unter The Empire ist ein Instrumental-Duo aus Hamburg, das seit 2008  diverse Veröffentlichungen in Eigenproduktion realisiert hat und nun mit „Shoulders And Giants“ zumindest in meinem Klangkosmos Musikgeschichte schreibt. Klingt hochtrabend, ist es auch.
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Gegen den Strom

Wir sind gegen den Strom,
gegen Konfrontation,
gegen Empörung
und gegen Verstand,
gegen Denker und Dichter
und Almosenverzichter,
gegen den Biss in die fütternde Hand.

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Ein Leben mit dem Apfel

Steve Jobs ist tot. Der ehemalige Apple-Chef starb, wie man irgendwie heute stirbt, an Krebs. Dieser Mann und die Firma, die er leitete, sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Das mag für manche immer noch befremdlich klingen, nach Personenkult, Produkthörigkeit. Aber das ist mir egal. Ich war nie ein Konsument im herkömmlichen Sinne und ich habe immer noch kein iPhone 🙂

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Fire in the ass…

Meine sehr geehrten Damen und Herren.

Schön, dass Sie zu unserem Jobseminar so zahlreich erschienen sind. Wir wissen ja alle, der Arbeitsmarkt ist hart umkämpft. Kaum einer von Ihnen hat heute noch die Chance auf eine krisensichere Festanstellung. Doch wir haben die Lösung für Sie und unser Start-Up-Unternehmenskonzept ist, das werden Sie sehen, wahrhaft krisensicher. Und ich werde Ihnen nun erläutern, wie Sie einer von uns werden können.

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Nachgetreten

Der Traum ist aus. Die Erschließung der deutschen Geldbörsen durch hübsche Frauen, die Bällen nachlaufen, ist gescheitert.  Die Deutschen Mädels sind draußen. Gegen Japan. Was für eine Bla…

Nö, Moment, da ist keiner, der trauert, außer den Frauen selbst. Das bisschen public viewing wird viewing ohne public… Die Fahnen werden eingerollt.  Weiterlesen „Nachgetreten“

Morbus Animus erscheint am 08.07.2011

Thomas Manegold (rechts)

Wenn man von den erweiterten ReReleases einmal absieht, sind seit meiner letzten Neuveröffentlichung über drei Jahre vergangen. Der neue Kurzgeschichtenband „Morbus Animus“ knüpft dennoch stilistisch und inhaltlich an seinen Vorgänger an. Schon in „Morbus Dei“ spielten einige Charaktere eine Rolle, die dem Leser wieder begegnen werden. Als Fortsetzung würde ich es aber nicht bezeichnen.

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2011- Eine kleine Utopie

2011 wird ein tolles Jahr. Die Medien verbreiten die frohe Botschaft vom Aufschwung, der „breit ist und tief verankert“. Wir Bibliophilen sind da skeptisch, denn somit beginnt das Jahr mit einer falschen Metapher. Ein Aufschwung kann nicht breit sein. Dafür müsste er wenigstens rauchen. Und tief verankert schaukelt es sich schwer. Zudem müssen wir Konsumenten beim Aufschwingen mit weniger Schwungmasse auskommen. Die Krankenkassenbeiträge, die Strompreise und die Lebensmittelpreise steigen.

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20 Jahre Mauerfall

So much wind because of so a little change…

Die herrschende Klasse transformiert das schnöde Dominospiel ins Riesenland Gullivers. Bläst auch ohne Feuerwerk Millionen in die Luft, um sich selbst zu feiern, um Wind zu machen, um die eigenen Befindlichkeiten wieder anzufachen, um sich so laut wie möglich um die eigene Sicherheit zu sorgen bei dämlichen Zapfenstreich-Ritualen. Wären Frau Merkel und Herr Gorbatschow einfach so über die einst böse Brücke flaniert, auf der vor 20 Jahren der Damm als erstes brach, hätte es im Wedding und im Prenzlauer Berg keiner mitbekommen.

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Auto, Sex und Rezession

Scheinwerfer zu periplaneta.tv  „Verkehrsprobleme“

Verkehrsprobleme sind ein ernstes Thema. Auch die häufig gestellte und nie beantwortete Frage ob wir unsere Verkehrsprobleme zu lösen imstande sind. Sehr lange haben die männlichen Menschen die ihrigen mit dem Kauf von möglichst teuren Personenkraftwagen erfolgreich kompensieren können. Die Frauen sind drauf reingefallen. Aber das ist Vergangenheit. Jetzt sind sie dank Body-Mass-Index so schlank, dass man sie auch in einem Smart flachlegen kann oder sie sind dank maßloser Liebesentzugskompensation so dick, dass selbst ein siebener BMW zu klein wäre. Die Autoindustrie hat nur deshalb immer größere Autos gebaut. Nicht wegen der dicken Rohre, sondern wegen der massiven Stoßdämpfer…

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