MundWerk 8

Am Freitag sind wir wieder im Lovelite in Friedrichshain zu Gast

MundWerk

Spoken Word Gala am 12.05.17 im Lovelite Berlin.

Immer noch sind wir von der überschwänglichen Resonanz auf unseren Einstand im Lovelite geplättet. Und schon gehen wir mit MundWerk 8 in die zweite Runde.

Wir präsentieren eine Auslese exzellenter Lesebühnenliteratur, Gäste aus der Slamszene und unsere MundWerk-Autorinnen und Autoren mit ihren besten Texten. Wie es sich für eine Gala gehört. Auch die MundWerk 8 geht mit hervorragenden Gästen an den Start. Für die Spoken Word Gala, die wieder im Lovelite in Berlin Friedrichshain stattfindet, sind geladen:

Johannes Krätschell (Leseduell)
Robert Rescue (Brauseboys)
Mareike Barmeyer (Rakete 2000)
Der Jesko (Fremdgang, Schall & Rauch)
An Stimmband und Gitarre: Thomas Franz
Durch das Programm führt Gastgeber Thomas Manegold.

Freitag, 12.05.17; ab 20 Uhr Lovelite Berlin, Haasestraße 1 in Bln-Friedrichshain
Vorverkauf: 7,00 €. / Abendkasse 10,00 €. Nutzt den Vorverkauf!
TICKETS per Post

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Lesebühne: OWUL im Mai

Do. 4. Mai 2017 um 20:00
Ohne Wenn und Laber. Die monatliche nicht nur Lesebühne in der Z-Bar.

Am Donnerstag, d. 4. Mai wird im Kinosaal der Z-Bar wieder getextet, musiziert, gequatscht und improvisiert. Zudem beantwortet das OWULrakel ALLE eure Fragen

Thomas Manegold und Marien Loha werden wieder einmal mit Bastian Mayerhofer an Sitmmband und Gitarre und mit neuen Liedern begrüßen dürfen. Als weitere Sterngäste haben sich Maschenka Tobe, Mark Uriona angekündigt.

Der Eintritt ist frei, man zahlt um zu gehn.

„Blumen sind zum Ficken da!“

Vision & Wahn

Lesebühne Vision und Wahn im Frühling.

I

Blumen und Menschen sind sich in vielen Dingen gar nicht so unähnlich. Wahrscheinlich waren wir früher auch Blumen, bevor aus der Flora die Fauna und daraus die Affen und daraus wir hervorgegangen sind. Schließlich heißt unsere Lieblingsbeschäftigung immer noch Fortpflanzung, obwohl bei uns mittlerweile dabei überhaupt nicht gepflanzt oder gegärtnert wird. Allerdings können die Blumen Dinge, die wir bereits verlernt haben. Im Gegensatz zu uns können die sich den ganzen Aufwand mit Schminken, Berghain, Hüftschwung, PushUp und K.O.-Tropfen einfach sparen, weil sie sich selbst bestäuben können. Der Mensch versucht das zwar auch immer wieder, das mit der Selbstbestäubung, aber geklappt hat das zum letzten Mal vor 2017 Jahren irgendwo im nahen Osten.

Pflanzen unterscheidet man grob in Nackt- und Bedecktsamer. Bei Menschen sind da die Unterschiede eher fließend, denn zwischen Pyjamaschläfer und Exhibitionist haben sich während der Menschwerdung viele Mischformen herausgebildet…

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Alles neu macht der … April

Es soll ja mittlerweile wieder frostfrei da draußen sein. Liegt wahrscheinlich an dem gelben Ball am Himmel. So werde ich wohl den Gang in die Welt hinaus wagen und zwischen meinen Schreibtischtätlichkeiten und den obligatorischen Doktorspielen zu folgenden Terminen wieder als Artist zu sehen und zu hören sein:

Montag, 3. April 20:00
Lesebühne: Vision & Wahn – Periplaneta Berlin
(Gastgeber, Vorleser)
Dienstag, 4. April 20:00
Lesebühne: Dichtungsring – Laika in Neukölln
(Lyrik und Reime)

Donnerstag, 6. April 20:00
Lesebühne: OWUL – Z-Bar in Mitte
(Blasphemie und Schmähkritik)

Donnerstag, 13. April 19:30
Treffen: Die Periplanetaner – Periplaneta Berlin
(Gastgeber, Schlaumeier)

Samstag, 22. April 14:00
#Verlagebesuchen – Vorträge und Lesungen – Periplaneta Berlin
(Gastgeber, Schlaumeier, Vorleser)

P.S.: Zu Pfingsten sind zwei Lesungen im Haus Leipzig bestätigt. Ich werde aber bei keiner Party als DJ in Erscheinung treten. Das liegt am Kreuz mit meinem Kreuz. Ein Comeback in Sachen Party könnte es im Dezember geben. („Ein Comeback planen“ ist sexier als „Ein Haus bauen“ in der Lebensplanung 🙂

„Lichtsturm“ (10 Jahre Periplaneta)

Nostalgie im 10.Periplaneta Jahr. Das Buch „Morbus Animus“ wird 10. Der PoetryClip zum Buch 9. Das Rendern dieses Clips dauerte rund 8 Stunden. Das Hochladen rund 7 Stunden. Und YouTube war damals zarte 3 Jahre alt. Ach ja, an 1080p war damals natürlich auch noch nicht zu denken. Das Buch gibt es übrigens immer noch 🙂

Thomas Manegold liest „Lichtsturm“ aus Morbus Dei (Periplaneta 2007). Ein Experimentalfilm aus dem Jahr 2008 mit großen Worten und kleinen Käfern! Zeit: 6:07 min, Format: 320×180, Kamera : Marion A. Müller, Schnitt: Marion A. Müller

Der Silberstreif am Horizont

Seit ein paar Jahren habe ich immer und ständig mit starken Schmerzen im  Rücken zu kämpfen. Das Leiden ist komplex, chronisch und fortschreitend. Und es hat mir und meiner menschlichen Umwelt schon einiges abverlangt.

Im Moment befinde ich mich wieder in Behandlung. Bis Ende März wurden und werden nun verschiedene Eingriffe vorgenommen. U.a. sechs Neurotomien (Nervenvereisungen), von denen ich nun die erste hinter mir habe. Anscheinend vertrage ich das sehr gut.  Und irgendwie sehe ich gerade ein bisschen Land, was diese Odyssee angeht. Bis Ende März wird das Pendeln zwischen Büro und Tagesklinik jetzt gehen. Und dann wird es mir wohl erst einmal so gut gehen, wie lange nicht. Dann muss ich schauen, dass ich die neue Freiheit nutze und entsprechend regelmäßig die richtigen Bewegungen machen. (Heißt, glaub ich, REHA.)

Bis dahin werde ich ein bisschen kürzer treten. Nur noch halbtags arbeiten, also nur 12 Stunden  🙂 und mich vermehrt mit positiven Dingen beschäftigen. (Also nicht mit Donald Trump im Speziellen und den Mainstream-Pressethemen im Allgemeinen.)

Selbst wenn man sich aufrichtet, sind es nämlich bis zum Horizont immer nur knapp 5000 Meter. Jeder, der in Mathe aufgepasst hat oder Knorkator kennt, weiß das.

Und wenn man nicht mehr richtig laufen kann, gibt es dementsprechend auch keine Horizonterweiterung mehr. Das Leben ist viel zu kurz, oder sagen wir: Die Strecke, bevor der Tunnel kommt, ist für jeden von uns begrenzt.

Frühlingsanfang will ich wieder mobil sein, Fahrrad fahren und endlich auch wieder im Auto vornsitzen können. Und im Sommer vielleicht auch mal wieder tanzen. Und dann rege ich mich vielleicht auch mal wieder über diese pissgelb befellte Ente im Weißen Haus auf,  falls sie bis dahin nicht schon  den roten Knopp gefunden hat.

 

Göttertanz auf Schloss Thurn

Rituelle Zusammenkunft am Samstag 10.12.16, ab 21 Uhr

Es ist wieder soweit. Fast genau ein Jahr ist es her, dass wir einen Göttertanz auf Schloss Thurn feierten. Kommet zahlreich.

Weil mein Leben in Berlin aus Büchern besteht, wird es auch morgen, am 10.12. wieder einen Buchstand geben, der neben Szene-Literatur auch einige Neuheiten des Periplaneta Verlags feilbieten wird. Ich werde vor der eigentlichen  im Rahmen einer Lesung ein paar satirische Kolumnen lesen. Die Lesung wird im kleinen Floor stattfinden.

 

 

Göttertanz

Eine rituelle Zusammenkunft.
1st Floor mit DJ ToM Manegold:
Ritual, Neocelt, Pagan Folk, Klassik, Gothic, Apocalyptic.
2nd Floor mir DJ Markus S. und dem Besten aus den 80ern und den beliebtesten Wave-ClassX

Mit Sektempfang und großem Buffet.

Schloss Thurn – Schloßplatz 4, 91336 Heroldsbach

www.goettertanz.de

5.12.16: Vision und Wahn

Die Lesebühne im Periplaneta Literaturcafé Berlin.

Wie jeden ersten Montag des Monats steigt am 5.12. wieder unsere allmonatliche Lesebühne. Los gehts um 20 Uhr.

Die allmonatliche Lesebühne des Periplaneta Verlags begrüßt im Dezember als Gäste Slam-Poetin Claudia Tothfalussy, den Musiker Conor Kilkelly sowie Antonia Luba. Ganz in weihnachtlicher Stimmung ist unser Monatsthema: “Lichterpest”.

Vision & Wahn ist die hauseigene Lesebühne von und mit Marion Alexa Müller, Thomas Manegold und Robert Rescue.

Der Eintritt bleibt frei. Man zahlt, um zu gehen. 😉

Periplaneta Literaturcafé Berlin
Bornholmer Str. 81A
10439 Berlin

17.11.16: Thomas Manegold feat. YREF!

„Ich will Phrasen dreschen und daraus Brote für die Welt backen und sie Bernd nennen“

Juchhuh! Es ist dann doch noch rechtzeitig fertig geworden. 100 Seiten Polemiken, Reime und Satiren und 67 Minuten Studioaufnahmen.
Nach der ersten „Heimathiebe“-Solo-Stunde im Rahmen von Moabit liest im legendären Waschsalon steigt nun die eigentliche Premiere meines neuen Buches. Ich habe mir YREF eingeladen, ein Urgestein der Berliner Avantgarde, der mich auf der E-Gitarre auf seine ganz eigene Art durch den Abend begleiten wird.

THOMAS MANEGOLD feat. YREF „HEIMATHIEBE“
EINE BUCHPREMIERE!
DO.17.11.2016 AB 20 UHR
IM PERIPLANETA LITERATURCAFÉ zu BERLIN
DER EINTRITT IST FREI, MAN ZAHLT, UM ZU GEHN!

www.berlin.periplaneta.com

16.11.16: Thomas Manegold: Heimathiebe @ Moabit

„Ich will daran glauben, dass ich Eisbären rette, wenn ich weniger Gepäck in den Urlaub mitnehme.“

„Heimathiebe“ heißt das neue Buch mit CD von Thomas Manegold. Der Berliner Autor und Mediengestalter lädt in die Gedankenwelt eines Verweigerers ein und ermuntert zum Nach-, Quer- und Überdenken.

In Kolumnen, Gedichten und poetischen Texten zelebriert Thomas Manegold zwanghaft den anderen Blick auf Klischees, Befindlichkeiten, Erinnerungen und Ereignisse, wenn er beispielsweise der brandenburgischen Idylle Gedichte über das Jagdverhalten von Raubvögeln abtrotzt oder wenn er die Feindschaften zwischen den deutschen Bundesländern aufs Korn nimmt. Genüsslich werden Tabus gebrochen, Gott und die Welt beschimpft und der gesunde Menschenverstand beschworen.

Live@ Moabit liest: Mittwoch, 16. November, 20:00 – 22:00
Leck meine Küche @ Gotzkowskystraße 11, 10555 Berlin

Moabit liest! Vom 14.11. bis zum 18.11. wird der gesamte Kiez zu einem riesigen Literaturfestival. Die Lesungen finden in Cafés, Theatern und Buchhandlungen statt, aber eben auch in Frisierstuben, Waschsalons und Galerien.

Thomas Manegold „Heimathiebe“

Ein satirisches Textinferno, das Lachen und Weinen macht – nur eben nichts dazwischen.

Manegold Heimathiebe PeriplanetaPolemiken, Reime und Satiren

Buch & CD, Klappenbroschur, 104 S./67 min., print ISBN:  978-3-95996-035-9, epub ISBN: 978-3-95996-036-6, Edition MundWerk, GLP: 13,50 € (D)

Manegolds Bühnentexte bereiten zugleich Unbehagen und Vergnügen. Sie erklären Sachverhalte, die man eigentlich gar nicht so genau verstehen will, und sind meistens eine virtuose Mischung aus Bundestagsrede, Ballade und Betroffenheitsbulimie.

Nicht nur die Heimat als Wohnort oder Vaterland bekommt hier eine heiße Dusche. Denn Heimat kann auch Herkunft, Hort und Hafen sein, kann austeilen, sich festkrallen und prägen.

Da  scheitern Versuche romantischer Naturbeschreibungen aus dem burnout-bedingten Zwangsurlaub, da wird mal eben in 10 Minuten die Weltgeschichte geradegerückt oder zum zivilen Ungehorsam aufgerufen. Da wird der Nostalgie das Fell über die Ohren gezogen und der germanische Way of Life angeprangert.

Ein periplanetanisches Hör-Buch über asoziale Primaten, die Arroganz der Dummen, über Maden, Würstchen, Heringskälber und die Unerträglichkeit des Seins. Ein satirisches Textinferno, das Lachen und Weinen macht – nur eben nichts dazwischen.

Die im Silbenstreif Studio aufgenommene CD enthält u.a. auch die Texte „Smalltown Boy“, „Biber“ und „Der Schläfer in der Stadt“.

 


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