ToM Manegold live @ WGT 2017 (Bild: MarioN Alexa Müller)

„HEIMATHIEBE“

Diese Veröffentlichung hat nichts an Aktualität verloren. In diesen Zeiten kann sie Trost spenden, weil sie zeigt, dass es damals, also früher … genauso schlimm war wie heute 🙂 Jetzt bei Audible und immer noch im Shop.

„Manegolds Bühnentexte bereiten zugleich Unbehagen und Vergnügen. Sie erklären Sachverhalte, die man eigentlich gar nicht so genau verstehen will.“

„Über asoziale Primaten, die Arroganz der Dummen, über Maden, Würstchen, Heringskälber und die Unerträglichkeit des Seins. Ein satirisches Textinferno, das Lachen und Weinen macht – nur eben nichts dazwischen.“

Thomas Manegold- Schläfer in der Stadt

Zu Reißerisch

Der Anlass des folgenden Textes ist die Züricher Zeitung. Die hatte nämlich festgestellt, dass „immer mehr Menschen“ in Deutschland auf die Demos gegen die Corona-Maßnahmen gehen. Dieses „immer mehr“ war einem folgsamen Bürger, nennen wir ihn Klaus, zu reißerisch, was er bei Facebook auch so postulierte … mit der Behauptung, das 63 Millionen Menschen die „Maßnahmen“ befürworten würden.


Hallo Klaus. Ich kenn dich nicht, aber dieses „reißerisch“ ist mir sauer aufgestoßen. Wenn die ZZ schreibt, es kämen immer mehr Menschen zu den Demos, das ist dann zu reißerisch?

Reißerisch ist es, von „Ausbrüchen“ zur reden, wenn sich zwei Menschen infizieren, oder von „Wellen, die uns mit Wucht treffen“ und die „wüten“. Reißerisch ist es, im September von einer Pandemie der Ungeimpften zu sprechen, ohne den Impfstatus der Betten-Insassen zu kennen … und Ende November erst damit anzufangen, überhaupt Daten zu erheben. Reißerisch ist die ganze Pandemieberichterstattung. In der Überschrift der ZZ steht doch nur, dass es „immer mehr“ werden. Was ja stimmt.
Überspitzt gesagt: Wenn in einer Stadt Montag zwei Menschen positiv wären und einen Monat später vier, dann spräche das RKI von einer Verdopplung der Fallzahlen. Und würde erst auf Seite 14 des Berichts erwähnen, dass sie dafür einen Monat gebraucht haben. Das ist reißerisch.
Und weil das so ist, haben die Menschen Angst. 63 Millionen Menschen begrüßen die Maßnahmen? In Europa? So viele freundliche Menschen gibts doch in Deutschand gar nicht. Woher weiß man das?

Weiterlesen „Zu Reißerisch“

OHNE WENN UND LABER (Episode 3)

Donnerstag, 16.09.21 ab 20 Uhr in der Z-Bar in Berlin Mitte

Die Lesebühne „Ohne Wenn und Laber“ ersteht wieder auf. Ab September 2021 in neuer Besetzung. Mit von der Party ist nun, neben dem letzten verbliebenen Gründungsmitglied ToM Manegold, der ehemalige Surfpoet, Skandälchenkolumnist und Autor Clint Lukas. Der bringt seinen neuen Roman „Asche ist furchtlos“ mit. Ab und zu laden wir uns noch einen Gast ein, aber wir haben uns gedacht, je kleiner die Crew, desto mehr passen rein. Wir werden lesen und lüften. Und vielleicht singt jemand. Zum Auftakt begrüßen wir als *Gast Mauerparkpoet Dan K. Sigurd. Es gelten die aktuellen Pandemie-Regeln (HAGAGALG), deswegen machen wir auch 2 Pausen. Der Eintritt kostet 5 EUR.

Vision und Wahn on Tour

Am 11.09.2021 im Haus der Sinne.

Zwar mit ein paar Besonderheiten und pandemiebedingter limitanter Teilnehmerzahl. Aber: Wir sind wieder da. Am 11.09.21 ist die Lesebühne “Vision und Wahn” zu Gast im Haus der Sinne on the other Side of S-Bahn-Graben. Da passen mehr Leute rein, als in unser Café. Mit von dieser unglaublichen Party sind Conferencier und Vorleser Thomas Manegold, Brauseboy Robert Rescue und Chefin Marion Alexa Müller und Stammgast Heiko Heller. Für die Musike sorgt die preußisch-bayarische Singer-, Songwriter und HipHop-Legende Thomas Franz. Wir bringen auch ein paar Bücher mit. Zum Angucken und Kaufen.

Achtung, es gelten die Pandemie-Verordnungen für Gastronomie und Versammlungen: Die Ticket-Anzahl ist limitiert. Nutzt den Vorverkauf im Shop. Zahlt mit Paypal. Wir machen kürzere Sets und zwei Pausen. Ihr könnt euch mit Isopropanol einsprühen und kontaktlos zahlen, wenn ihr wollt. (Bargeld geht aber auch.) Es gelten die aktuellen Pandemieauflagen und die sog. 3G-Regeln.

TICKETS

Haus der Sinne
Ystader Straße 10
10437 Berlin

Die periplanetanische Lesebühne Vision und Wahn existiert seit nunmehr über 15 Jahren. Wir lesen kurze Texte über uns, Berlin, Gott, die Welt und manchmal auch aus unseren Büchern. Feste Mitglieder sind Marion Alexa Müller, Thomas Manegold und Robert Rescue. Die Lesebühne fand vor der Pandemie jeden ersten Samstag des Monats statt.

20 Periplaneta Bücher 2020

20 Bücher für 2020

Trotz alledem

Wir haben es zwar noch nicht ganz geschafft, aber wir haben uns ein Schulterklopfen verdient. Auch wenn wir das gerade selbst machen müssen. Weil ja keiner da ist. Es ist Pandemie. Niemand hätte es für möglich gehalten, dass dies ein Dauerzustand wird. Nun, wenn wir ehrlich sind, würde es uns längst nicht mehr geben, wenn wir DAS vorher gewusst hätten. So haben wir, neben dem Verlagsbetrieb, Hygienekonzepte erstellt, Dinge weggeschmissen, die wir nicht mehr brauchen, Geld investiert in Hardware und Gedöhns, das man für die Öffnung eines Mischbetriebes jetzt so braucht …, sehr viele Anträge ausgefüllt, neue Veranstaltungsformate erfunden und wieder abgesagt – und manche Monate mehr Pakete bekommen als verschickt. Wir haben uns neu erfunden, unsere Öffnungszeiten jeden Monat geändert und uns von der Poltitik, wer auch immer damit gemeint sein könnte, ein bisschen verarschen lassen.

Wir sind nur noch zu zweieinhalbt, wir stehen seit März im absoluten Krisenmodus. Aber wir stehen. Wir sind. Wir werden sein. Wir mussten zwar ein paar Projekte begraben, ein paar Projekte verschieben, einige ziehen sich zudem schier ewig in die Länge, aber:

Es sieht beinahe aus wie geplant, denn Ende 2020 werden wir in diesem denkwürdigen Jahr genau 20 Bücher gemacht haben.

Wir werden unsere Hardcover-Reihe begonnen und mit Drachenmücke endlich unsere Kinder- und Jugendbuch-Edition haben. Wenn auch ohne viel Geräusch und Gefeier.

Das ging nur mit viel Mut, Wut und Ehrenamt. Und nicht zuletzt mit ein paar Menschen, die uns auch in diesen komischen Zeiten unterstützt haben. Danke.

https://www.periplaneta.com/shop/

Im November bleibt es still

Auch die Vision und Wahn Lesebühne am 5. Dezember wird nicht stattfinden.

Bei Periplaneta sind zwar die Lichter Montag bis Freitag 11-20 Uhr weiterhin an, aber Veranstaltungen sind bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Und Bier gibt es nur noch „to go“ und fürs Personal. Der Verlagsbetrieb und der Buchverkauf gehen aber weiter. An Großhändler und Onlineshopper gehen Pakete raus. Und manchmal kommen auch welche an … Anstatt nun hier wieder so ein deprimierendes Bild zu posten, zeige ich euch einfach die Cover der jüngsten Veröffentlichungen, die wir fertiggestellt haben. Die Lage ist zwar nicht ernst, aber hoffnungslos 🙂

Loop Lyrik Prosa im Gelegenheiten Neukölln

Am Samstag, 12.09.20, 20:00 hat mich Kollega Daniel Marschall als Gast zu seiner “Loop, Lyrik, Prosa – Tanzbare Texte” Session eingeladen. Ich darf über eine Stunde Lyrik und Propaganda aus meinen subversiven Gedichtbänden zu den einmaligen Klängen der Kozmic Poetry Band performen.

Kommt vorbei oder loggt Euch ein!

Am Samstag, 12.09.20, 20:00 Gelegenheiten, Weserstrasse 50, Berlin-Neukölln

und für die Menschen an den Bildschirmen im Livestream

You Tube: https://youtu.be/MVTg567Sqs4

Facebook: https://de-de.facebook.com/gelegenheiten

Das Gelegenheiten ist ein sehr cooler Kleinkunstladen, der viel experimentelle Musik und Performances zeigt. Jasonun, er ist an der Ecke Weserstrasse x Elbestrasse und hat deshalb zwei Schaufenster. In dem einen wird die Performance “live-live” durch die Fensterscheibe zusehen sein. Im anderen Fenster wird der Livestream gezeigt. Der Bierausschank ist in der Tür. Das Publikum steht und sitzt im Freien – eine Klogasse wird offengehalten.

Die Poetry-Reihe Loop, Lyrik, Prosa verschmilzt Text, Musik und Bildende Kunst in einer Performance. Das Ergebnis nennen sie Temubi. Diesmal werden Fotoarbeiten von Richard Clauss (Treshold) gezeigt.

WIDER DIE MASSE

Erste Anthologie der Edition Subkultur erscheint am 08. Mai.

Am Tag der Befreiung, dem 08. Mai 2020, erscheint die erste Anthologie der Edition Subkultur Berlin.

Die erste Subkultur-Anthologie mit Geschichten und Gedichten über keimschleudernde Kleinkinder, die deutsche Fixierung auf den Allerwertesten, Anekdoten über Fastfood-Franchises und über (Alltags-)Apokalypsen. Wir schwelgen in Erinnerungen, entdecken die Unendlichkeit des Augenblicks oder springen jubelnd gemeinsam in den Abgrund.

Mit Beiträgen von René Sydow, Falk Fatal, Marion Alexa Müller, Daniel Marschall, Sascha Dinse, Kristjan Knall, Henrik Lode, Sarah Strehle, Jane Steinbrecher, Joost Renders, Matthias Niklas, Clint Lukas, Florian Langbein, Laura Alt, Holly Loose, Jan Lindner, HC Roth, Carsten Klatte, Christian Todoroski, Thomas Manegold und einem Cover von AKU!

ALT, MANEGOLD, MUELLER (HRSG.): „Wider die Masse. Subkultur-Anthologie“
1. Auflage, Mai 2020, Edition Subkultur Berlin
1. Print: Buch, Softcover, Softcover 180 S., print ISBN: 978-3-943412-96-3, GLP 12,50 €
2. Digital: E-Book, epub ISBN: 978-3-943412-97-0, GLP: 7,99 €

Wegen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie…

… sind alle meine Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt worden.

(TRESENLESEN im Periplaneta Literaturcafé, LESEBÜHNE VISION UND WAHN, LESEBÜHNE „Ohne Wenn und Laber“ (Z-Bar Berlin), MUNDWERK SPOKEN WORD GALA (Lovelite Berlin, Zimmer 16) …

Auch alle Veranstaltungen als DJ oder Vorleser außerhalb Berlins finden vorerst nicht statt. Das neue Buch musste auf Ende 2021 verschoben werden.

Bleibt gesund, bleibt zu Hause, lest meinen Blog und freut euch auf den Podcast, der in Arbeit ist. Wir sehen uns wieder…

 

NEU: Jeden Freitag TresenLesen

Texte, Drinks & Rock´n´Roll

Am Freitag, den 24.1. 2020 beginnt etwas Neues: Das Periplaneta TresenLesen. Konzept: Die Bar ist die Bühne. Bei mir an der Periplaneta Bar sitzen drei KünstlerInnen. Es wird gelesen und geredet. Und getrunken. Mit von der Party sind gestandene Autorinnen und Autoren und die berühmten „Mitglieder zahlreicher Gruppierungen des organisierten Vorlesens“, die jeder eigene Texte vorlesen werden. Ab und zu wird sich auch mal ein Musikus oder eine Musikcousine in unser LineUp verirren. Und das Beste ist: Der Wahnsinn ist ab sofort wöchentlich.

Freitag, d. 24.1.20: Premiere
Clint Lukas, Meikel Neid, Jane Steinbrecher

Freitag, d. 31.1.20:
Johannes Krätschell (Leseduell), Annette Flemig (Tempel Slam), Bastian Mayerhofer

Freitag, d. 7.2.20:
Volker Surmann (Brauseboys), Michael Bittner (Zentralkomitee Deluxe), Johannes Kubin

Freitag, d. 14.2. 20: Valentinstag
Mareike Barmeyer (Rakete 2000), Heiko Werning (Brauseboys), Roman Shamov

Freitag, d. 21.2.20: Subkultur Special
Joost Renders (hop on hop off buchpremiere), Christian Schmitz, Kristjan Knall

Freitag, d. 28.2.20:
Ulrike Helms, Klaus Ungerer, Eva Wunderbar

Freitag, d. 6.3.20:
Thilo Bock (Brauseboys), Marien Loha, Mädchen aus Berlin

Freitag, d.13.3.20: (Periplaneta geschlossen)
TRESENLESEN AUF DER BUCHMESSE IN LEIPZIG

Freitag, d. 20.3.20 Subkultur Special
Falk Fatal (Polytox, Front), Joost Renders , HC Roth

Freitag, d. 27.3.20
Aidin Halimi (Couchpoetos), Christian Bartel (Ferkel im Wind), Mathias Wildenbruch

Freitag, d. 3.4.20
Paul Weigl, Roman Israel (Reformbühne Heim & Welt), Mädchen aus Berlin

Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
Vorverkauf 6,- €, Abendkasse 8,- €

TICKETS