Bücher für Henrik Lode und Felix Bartsch

Es ist echt kompliziert mit der Deutschen (groß oder klein) Sprache. Ich sitze wird zu ich saß und ich setze wird zu ich setzte.  Wenn ich jetzt fertig bin mit dem Sitzen, habe ich gesessen. Und bin ich fertig mit dem Setzen, habe ich gesetzt. Wobei es ja eigentlich kein Setzen mehr ist, sondern eine digitale Druckvorlagenerstellung …  ( Und ist man fertig mit dem Lecktorieren, muss man sich den Mund mit Listerine ausspülen) …

Jedenfalls habe ich wieder sehr lange gesessen und u.a. die beiden Debüts der Herren Lode und Bartsch gesetzt, die in Kürze bei Periplaneta erscheinen werden. Das eine Buch dreht sich um das Thema Gentrifizierung und das andere um das Thema Grundeinkommen. Beide Bücher sind sehr hübsch geworden, was in erster Linie nicht daran liegt, das ich daran saß und setzte, sondern an den schönen Covern.

Henrik Lode "Laotse im Schlaraffenland" -periplanetaHenrik Lode schreibt in seinem Buch „Laotse im Schlaraffenland“ über zwei Typen, die beide je ein bedingungsloses Grundeinkommen gewinnen. Und beide machen damit grundlegend verschiedene Dinge.
Der kleine Roman hat eine perfide Wirkung. Obwohl er eigentlich sehr lustig ist, zeigt er dem Lesenden, dass wir Menschen doch unsere Meinung über dieses Thema sehr an die Bedingung knüpfen, dass uns gefällt, was andere mit dem machen, was vom Namen her schon bedingungslos ist.

www.henriklode.de

 

CoverAVOCADOweb

Zu Felix Bartschs Roman ist uns dann kollektiv dieses konsequent pseudoalternative Design eingefallen. Lektorin Swantje hat den Hund entworfen und Chefin und ich haben dann am Rest gefeilt, dass wir uns nun genötigt sehen, wahrscheinlich auch noch Stofftaschen herstellen zu lassen.

Felix Bartsch ist ein Slam Poet aus Koblenz (keine Ahnung wo das ist) und schreibt über Berlin (auch wenn er die Stadt nicht beim Namen nennt), was an sich schon ziemlich gewagt ist. Aber es könnte halt auch jede andere Germanenmetropole sein (wenn es noch eine andere gäbe), denn es dreht sich alles um genau die Luxusprobleme, die wir alle mit uns herumtragen und die uns eben über den Kopf wachsen. Jene Probleme, über die wir uns sehr gerne echauffieren, obwohl wir ein Teil davon sind. Egal, ob das nun die Gentrifizierung, die Mateverknappung, der Wucher mit dem Vinyl oder der Klimawandel ist. Diesem Dilemma ist nur mit viel Humor beizukommen. Und so ist „Wer Avocado sagt, muss auch Bionade sagen“ ein sehr lustiges, um nicht zu sagen nices Buch geworden.

https://felixbartsch.com/

Beide Bücher sind ab sofort bei periplaneta bestellbar. Sie sind als Softcover, E-Book und Kindle zu haben. Um uns, die Kunst an sich und die Künstler überhaupt zu retten, empfehlen wir, immer direkt beim Verlag oder bei den Künstlern zu kaufen. Periplaneta bringt seit nunmehr 11 Jahren kontinuierlich 2-4 Bücher pro Monat in die Welt.

Welt: „Danke, Periplaneta.“
Periplaneta: „Gerne, Welt.“

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Der Trackball des Grauens

Clean Install vs. Hardware UpgradeApples Mavericks auf  „älteren“ Macs – Ein Erlebnisbericht oder
Clean Install vs. Hardware Upgrade

Kennst Du diesen regenbogenfarbenen kleinen Trackball? Der sogenannte Trackball des Grauens erscheint auf den Bildschirmen eines Macs immer dann, wenn der Rechner etwas länger braucht, wenn er tatsächlch mal was zu tun hat, außer schick auszusehen … Normalerweise ist das ein höchst seltener Anblick, wenn man seine Kiste einigermaßen pflegt, sie ab und zu mal runterfährt und ab und zu mal die Zugriffsrechte repariert und den Parameter Ram löscht. Doch vielen Usern von alten Macs (ja, wenn Dein MacBook Pro  early 2011 ist, dann ist das heutzutage alt!) wird dieser Trackball ein ständiger, zunehmend nervender Begleiter.

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Und Tschüss … Gravis

kauftnichtbeigravis

Ich lass mich scheiden. Vom einstigen Apple Händler  meines Vertrauens.

„Ich geb das so weiter“ sagt der scheinbar teflonbeschichtete Roboter mit dem Gravis-T-Shirt. Zum werweißwievielten Mal keine Reaktion auf meine Beschwerde. Ja, wohinweiter geht denn die Information, dass sich ein Kunde betrogen, abgezockt und schlecht behandelt fühlt? Von Europas „führendem Apple Service Provider“!

Am 26. Mai versagte der Hauptrechner meines Verlags, ein MacBook Pro, seinen Dienst. Die Tastatur streikte. Aufs Kaufdatum geschaut. Puh… ich hatte noch „Hardwareschutz“ (Eine Garantieverlängerung auf drei Jahre, dazu Ersatz bei Diebstahl, Havarie usw… ) Ich habe diese Garantieerweiterung nie gebraucht, bis vor nunmehr 59 Tagen. Da ich dafür rund 150 € beim Neukauf draufgelegt hatte, für genau solche Fälle, nahm ich an, dass die Garantieerweiterung die Reparatur abdeckte. Ich gab mein Hirn also in die Reparatur. Was danach passierte, ist schwer zu beschreiben.

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Mavericks- Das neue Betriebssystem von Apple

Ein Laie grätet up.

Zwei Jahre habe ich die Software meines MacBook Pro fast unberührt gelassen. Damals wechselte ich auf das erste Betriebssystem, das man via Download beziehen musste: LION. Nun überraschte Apple vor ein paar Monaten mit der Info, das neue Betriebssystem 10.9. a.k.a. Mavericks kostenlos anzubieten. Die Frage ist ja dann immer, ob es für einen „alten“ Rechner immer noch tragbar ist, das neue System. Weiterlesen „Mavericks- Das neue Betriebssystem von Apple“

Max OS X Lion

ToM und der Löwe

Ich hab’s getan.

Ich habe das neue Mac OS X installiert. Für mich hat die Diskussion um  Mac OS Lion damit ein Ende. Nach einer Nacht mit dem Löwen kann ich sagen: Alles Quatsch. Kein Mac OS Vista, keine schlechteren Akkulaufzeiten, keine Abstürze. Einfach nur geil.

Es dauerte keine Stunde und nach einigen Änderungen der Systemeinstellungen arbeitete das neue System genau so wie 10.6.

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Ein Leben mit dem Apfel

Steve Jobs ist tot. Der ehemalige Apple-Chef starb, wie man irgendwie heute stirbt, an Krebs. Dieser Mann und die Firma, die er leitete, sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Das mag für manche immer noch befremdlich klingen, nach Personenkult, Produkthörigkeit. Aber das ist mir egal. Ich war nie ein Konsument im herkömmlichen Sinne und ich habe immer noch kein iPhone 🙂

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