Eine Herzensangelegenheit

Die unterschätzte Kunst des Scheiterns…

Trotz aller Widrigkeiten geht es bei meiner Arbeit für Periplaneta immer weiter. Für den Herbst sind bereits diverse Jubilate geplant, da der Verlag doch tatsächlich 10 Jahre alt werden wird, falls es bis September wieder aufhört zu regnen. Aber weil das Wetter so schlimm ist, sind wir eben nicht andauernd Baden gefahren, sondern haben u.a. den zweiten Teil von „Kalion“ herausgebracht.

Jetzt freue ich mich gerade sehr auf den zweiten Geschichtenband der Chefin. Schon allein deshalb, weil sie am Anfang ja eigentlich nicht wollte, denn so eine Chefin hat es schwer, weil sie so viel extrem ekligen Kram machen muss, wie WaWi und Buchführung und Aufsichtsratssitzungen – weshalb für die eigene Karriere als Starautorin wenig Zeit übrig bleibt.

Aber Marrys „Die unterschätzte Kunst des Scheiterns und weitere Mysterien im Leben von Menschen und anderen Kleintieren“ ist ein wunderbares Buch geworden. Dolles Cover, Daumenkino und 170 Seiten fabelhafte Erzählungen. Dazwischen die legendären Rechthabewoman-Klugscheißer-Miniaturen, die Geschichten hinter den Geschichten.

Ich durfte Mitlektorieren und Setzen und ich weiß jetzt, wer den Längsten hat, warum Hamster Bandscheibenvorfälle haben und warum Erdferkel so alleine sind. Das Buch kann man schon bei Periplaneta bestellen. Der Vorgänger „Evasapfel“ soll übrigens im gleichen Design neu aufgelegt werden.

 

Gespräche mit Goth …

Jawollja, lang habe ich es immer wieder aufgeschoben, jetzt ist es amtlich. Es wird etwas neues von mir geben. Ein Buch. Es wird „Gespräche mit Goth“ heißen und in der Edition Subkultur erscheinen. Release wird der 08.07.13 sein. Es ist so etwas wie der Nachfolger des Pamphlets „Ich war ein Grufti“. Und dieser wird wohl zeitgleich ebenfalls in der Edition Subkultur neu aufgelegt. Die vierte Auflage bei Periplaneta geht nämlich langsam aber sicher zur Neige.

Die ersten Texte aus „Gespräche mit Goth“ habe ich gemeinsam mit Lisa Morgenstern am 02.03.13 in der nunmehr legendären Kreuzmühle einem großartigen Publikum vorstellen dürfen.

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Männer von Jetzt

Im SomMänner von Jetztmer 2011 begegnete ich erstmals Konrad Endler. Die Surfpoeten feierten gerade ihren Umzug auf den Pfefferberg in Mitte. Und Konrad las seinen Text „Über mich“…  Beeindruckend. Dann fand ich das Video Der hässlichste Junge der Stadt

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Neu! OWUL-Lesebühne

OWUL Lesebühne

In freudiger Erwartung verkünde ich hiermit offiziell die Gründung einer neuen Lesebühne. Sie heißt OWUL. OWUL, das sind Dirk Bernemann, Daniel Morgenroth und … ich. Ab November werden wir jeden letzten Sonntag des Monats in der TheArter Gallery zu Lichtenberg krassieren. Wir werden uns immer einen Gast einladen und ordentlich auf den Putz hauen. OWUL gibt es schon auf Facebook und natürlich hat auch diese Lesebühne eine eigene Webseite…

Die Wüsten Geschichten

Der Lesebarde, Autor und Regisseur Christian von Aster macht keinen Hehl aus seiner Vorliebe für seine kompromisslos „schrägen“ Sachen, die sich keiner Erwartung beugen, keinem Genre unterwerfen – und die nicht in das Klischee passen wollen, in welches mancher das Gesamtkunstwerk (des) Christian von Aster einsortieren möchte. Ihn als  Camälion zu bezeichnen, wäre untertrieben, denn Herr von Aster wechselt, natürlich nur im übertragenen Sinne, die Farbe nach Lust und Laune und nie nach äußeren Gegebenheiten. Fantasy, Satire, Balladen, Schabernack, Dokumentation – all das sprudelt aus ihm heraus. In beneidenswerter Stetigkeit und Qualität…

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Was schenke ich dem Kind?

Warum ist der Eisbär weiß

Unser Weihnachten ist eine kollektive dumme Angewohnheit, die ich zutiefst verabscheue. Die einzige Ausrede, es doch stattfinden zu lassen, sind Kinder. Die haben Spaß, sind neugierig, glauben noch nicht, alles zu wissen, auch wenn wir ihnen beibringen, so zu tun als ob –  und sie staunen noch – und freuen sich über Möhren in Schneekugeln und Lichterketten, die blinken. Weiterlesen „Was schenke ich dem Kind?“