Gespraeche mit Goth

Smalltown Boy (Auszug) aus „Gespräche mit Goth“

Aufzucht und Pflege werden von den immer gleichen ausdruckslosen Gesichtern geprägt. Du kannst dir deine Freunde nicht aussuchen und dein Leben nicht selbst gestalten. Nicht, weil man das nicht darf, sondern weil man nur diese eine kleine, piefige Welt kennt, von der man noch nicht einmal weiß, dass sie klein und piefig ist. Jeden Tag wird der immer gleiche Ablauf zelebriert, als Tugend gepriesen und wie eine Religion verbreitet: Aufstehen, Waschen, Frühstücken, Zähneputzen, in die altersbedingt zuständige Aufbewahrungsanstalt, „Du isst den Spinat immer wieder, bis du ihn nicht mehr auskotzt“, nach Hause, Abendbrot, Sandmann und dann ins Bett. Dort träumst du dann von Feen und von sprechenden Fröschen und wärst so gern ein edler Ritter oder wenigstens ein kleiner Prinz. Weiterlesen „Smalltown Boy (Auszug) aus „Gespräche mit Goth““

Gespraeche mit Goth

Leseprobe aus „Gespräche mit Goth“

Aus dem Kapitel „Meds“

… Plötzlich kam mir meine Idee furchtbar dämlich vor. Mich durchchecken lassen. Im Kopf. Als ob das so einfach wäre wie ein Blutbild. Aber man legte mir ja auch nahe, mich freiwillig, von Zeit zu Zeit … und die resolute Frau auf der anderen Seite des Tisches war offensichtlich auch nicht bereit, mich ohne Geschichte wieder gehenzulassen.
„Hmm, wo soll ich anfangen …“
„Dann beginnen wir mit den Fragen, die ich habe. In Ordnung?“
„Okay.“ Weiterlesen „Leseprobe aus „Gespräche mit Goth““