Gespräche mit Goth: Ein altes Interview mit End Of Green

End Of Green ist neben Omnia eine der wenigen real benannten Bands, die im Roman „Gespräche mit Goth“, im Leben des Protagonisten und im Leben des Autors gleichermaßen eine wichtige Rolle spielen. Im Kapitel „Cure My Pain“ dreht sich eigentlich alles um einen bestimmten Song, der auch in diesem Subkultur-Interview aus dem Jahr 2002, mit der damals noch sehr jungen Band ein Thema ist. Ungekürzt. Alte Rechtschreibung. Wenn ich mich jetzt, über 10 Jahre später, nicht so sehr für das damalige Layout der Internetzeitung schämen würde, wäre es ein Zeitdokument…   (Damals waren Menschen mit Webdesign-Kenntnissen aber unfassbar teuer. Und wir waren jung und rauchten das Geld.)

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„Gespräche mit Goth“ – Buchtrailer 1

„Gespräche mit Goth “ Ein Auszug aus dem Kapitel „Meds“, aufgenommen von Marion Alexa Müller.

Denn Du schluckst, was Du kuckst

EIN STEINALTER TEXT (unverändert) AUS DEM JAHR 2006

Rückblendung. „Guten Tag, ich möchte meinen Fernseher abmelden. Und das Radio gleich mit. Wieso geht das nicht? Natürlich habe ich die Geräte noch, aber ich ziehe um, und ich habe nicht die Absicht, sie wieder in Betrieb zu nehmen. Wieso klingt das unwahrscheinlich? Ja, ich weiß, dass es kein Argument ist, wenn ich sagen würde, dass ich ARD und ZDF gar nicht einschalte, nein, ich will die Geräte noch nicht mal bereitstellen. Nein …”

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Zum Geleit (Leseprobe)

Zum Geleit

„It´s only after we´ve lost everything,
that we´re free to do anything!“
Tyler Durden

Als sie dir die letzte Wahrheit
und das Licht des dritten Auges nahmen,
als sie ihr finales Feindbild,
ihren Sinn des Lebenskrieges fraßen,

zertraten sie mit tönernen Füßen
ihr begehrtes Gut des Hasses,
zermalmten sie mit faulen Zähnen
die letzte friedenstaube Krähe.

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Leseprobe – „Ich war ein Grufti“

Geständnis

„He writes accursed in his bed,
the wretched sleep of the undead,
the slow parade of faded friends,
the long dark sleep that never ends.”
Paul Roland

Ich war ein Grufti, ja, ich gebe es zu. Ich lungerte auf Friedhöfen herum, auf denen noch nicht mal ein weitläufiger Bekannter von mir verscharrt war, ich habe mich vor den Schädelbergen in den Pariser Katakomben ablichten lassen, mit Ratten mein letztes Brot geteilt. Ich bin schwarz Bus gefahren und schwarz Auto gefahren und schwarz geflogen, schwarz an den Badestrand gegangen und nachts mit Sonnenbrille durch die Straßen gelaufen. Weiterlesen „Leseprobe – „Ich war ein Grufti““

Leseprobe Teil 2

Morbus Animus Leseprobe 2

Necrophagen


Karnivore ernähren sich überwiegend von Fleisch. Man unterteilt sie entsprechend ihrer Essgewohnheiten. Da gibt es die latent omnivoren, die auch mal Pflanzliches zu sich nehmen und die Nekrophagen, die es gern auch mal ein bisschen angegammelt mögen, so wie beispielsweise die Geier.
Aber auch Raben fressen totes Fleisch und rufen auch mal die Wölfe, falls sie mit dem Zerkleinern Schwierigkeiten haben.
Sie alle essen, was sie töten oder das, was weg muss, herumliegt und irgendwann ordentlich stinken würde.
Einen reinen Aasfresser gibt es eigentlich nicht und umgekehrt ist kein Fleischfresser so pingelig, wenn er etwas findet, das schon ein paar Tage nicht mehr gezappelt hat oder nicht aufgegessen wurde. Der Grund, dass Geier überwiegend Gammelfleisch futtern, ist eine archaische Größe, die in jedem Wesen fest verankert ist: Die Faulheit, oder besser das Bestreben, mit so wenig Energie wie nötig, so viel Energie wie nur möglich aufzunehmen. Töten kostet Zeit, Nerven und Energie. Es ist immer einfacher zu essen, was rumliegt, als irgendeinem Wesen, das am Leben hängt und nicht bereit ist, den Löffel abzugeben, hinterherzuhetzen.
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Lichtsturm (Youtube)

Poetryclip „Lichtsturm“ (2008)

Darsteller: Ladybugs, Text und Stimme: Thomas Manegold, Kamera und Schnitt: Marion Alexa Müller