Gespraeche mit Goth

Dying Culture

(Ein Text aus „Morbus Animus„, der auch aus „Gespräche mit Goth“ sein könnte.)

Der Song steinalt, ein Klassiker.
Und er ist irgendwie allumfassend zutreffend.
Der kleine Kult-DJ aus L.A., der sich mit diesem Song für eine kurze Zeit unsterblich gemacht hatte, meinte aber eine andere Kultur, damals. Heute trifft jenes schneidende, brutale, durch den Verzerrer gejagte „Dying Culture, Dying Culture“ auch auf jene Culture zu, die gerade versucht, darauf zu tanzen.
Es war und ist ein kollektiver Irrtum, dass Kulturen kommen und gehen. Sie blühen auf, zerbröseln, stürzen ein, verbrennen zu Asche oder verrotten zu schwarzer Erde, um immer wieder neue Kulturen zu nähren. Das Problem heute ist, dass nichts mehr nachwächst, weil keiner mehr wachsen will. Weiterlesen „Dying Culture“

Außergewöhnliche Weihnachtsgeschenke

Morbus Animus

Alle Jahre wieder kommt die Zeit, auf die alle Verkaufende hoffen. Die Zeit des Konsumierens, Bewichtelns, Beschenkens… Und wie jedes Jahr mache ich da nicht mit. Und wie jedes Jahr habe ich dennoch ein paar Tipps auf Lager, natürlich in eigener Sache. Aber immer mit einem Zusammenhang mit der Jahreszeit oder dem Fest, was wir alle so hasslieben:

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ToM Solo?

Auftritte, bei denen ich mehr als zwei eigene Texte vorlese, sind selten geworden. Das hängt natürlich mit Periplaneta zusammen und wirft einige Fragen bezüglich meiner Pfingsten-Planung auf.  Nein, ich bin definitiv nicht auf dem Wave Gotik Treffen 2012. Ich werde nicht auflegen und auch keine Lesung machen. Am Pfingstsamstag feiere ich im Rahmen einer sogenannten Kleinkunstveranstaltung drei Jahre Periplaneta Literaturcafé.

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Thomas Manegold - Morbus Animus 2011

Welche Pille darfs denn sein… Morbus Animus live !

7.Oktober: Tag der Republik 🙂 lesen wir in Berlin Lichtenberg in der Thearter Galerie.

Ja, ein bisschen ostgermanische Vergangenheit schlummert auch in „Morbus Animus“. Aber nur ein bisschen. Ansonsten verspricht eine Lesung aus diesem Buch viel Misanthropie, Sarkasmus und „society-bashing“. („Gesellschaftskritik“ hieß das früher, aber ich wollte schon immer mal ein neu-deutsches Wort erfinden.)

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Inthronisation 2.9 (Youtube)

„Inthronisation 2.9“ Morbus Animus Video Trailer (2011)

Darsteller, Text und Stimme: Thomas Manegold, Kamera: Marion Alexa Müller, Dinah Reetz,

Morbus Animus 2011

Bilder vom Videodreh „Morbus Animus 2011“

Leseprobe Teil 2

Morbus Animus Leseprobe 2

Necrophagen


Karnivore ernähren sich überwiegend von Fleisch. Man unterteilt sie entsprechend ihrer Essgewohnheiten. Da gibt es die latent omnivoren, die auch mal Pflanzliches zu sich nehmen und die Nekrophagen, die es gern auch mal ein bisschen angegammelt mögen, so wie beispielsweise die Geier.
Aber auch Raben fressen totes Fleisch und rufen auch mal die Wölfe, falls sie mit dem Zerkleinern Schwierigkeiten haben.
Sie alle essen, was sie töten oder das, was weg muss, herumliegt und irgendwann ordentlich stinken würde.
Einen reinen Aasfresser gibt es eigentlich nicht und umgekehrt ist kein Fleischfresser so pingelig, wenn er etwas findet, das schon ein paar Tage nicht mehr gezappelt hat oder nicht aufgegessen wurde. Der Grund, dass Geier überwiegend Gammelfleisch futtern, ist eine archaische Größe, die in jedem Wesen fest verankert ist: Die Faulheit, oder besser das Bestreben, mit so wenig Energie wie nötig, so viel Energie wie nur möglich aufzunehmen. Töten kostet Zeit, Nerven und Energie. Es ist immer einfacher zu essen, was rumliegt, als irgendeinem Wesen, das am Leben hängt und nicht bereit ist, den Löffel abzugeben, hinterherzuhetzen.
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Morbus Animus Video Trailer

Es ist vollbracht! Wir haben zwischen zwei Regen-Tiefs einen Tag Sonnenschein erwischt und einen tollen Trailer abgedreht. An den Kameras standen  Marion Alexa Müller und Dinah Reetz. Wir drehten an der Bösebrücke, im Arminpark und im Mauerblümchen Berlin, Schnitt, Regie lag einmal mehr in der Obhut von Marion Alexa Müller. Und von Christoph Theußl stammt die finale Musik.

Morbus Animus Video Trailer

Bilder vom 17.06.2011

Bei der ersten Lesung in Berlin zu „Morbus Animus“ hat Ingolf Ludmann-Schneider ein paar Bilder geschossen, die ich der Nachwelt nicht vorenthalten möchte. Danke an den Fotografen und an ein liebes Publikum.

17.06.: Morbus Animus Berlin Premiere

Marion Alexa Müller

Nachdem Leipzig in den Genuss unseres außergewöhnlichen Buches gekommen ist und auf Grund der katastrophalen Ausstattung des 400 Zuschauer Kinosaales keine Fotos, geschweige denn Filmaufnahmen möglich waren, muss sich Berlin eben ohne Bilder freuen :-).

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