Soundtrack of my life (17 Voivod „Dimension Hatröss“ Album)

Meine Musik der 80er 🙂 Konzeptalbum. Psychedelic Prog-Punk-Jazz-Metal aus Kanada. „Dimension Hatröss“ erschien 1988, vier Jahre bevor F&J / Metallica Bassist Jason Newsted bei Voivod einstieg. Gitarrist Dennis DÀmour, der im Wesentlichen für die Songs verantwortlich ist, starb im Jahr 2005.  Das Album ist zeitlos. Sowohl musikalisch, als auch thematisch. (1988 gab es Windows 2.0. den C64 , Apple hatte gerade sowas wie ein grafische Oberfläche entwickelt und die Maus als Eingabegerät entdeckt. Das Konzept und die Gestaltung stammten von Schlagzeuger Michel Langevin.

„In der Geschichte geht’s um diesen gigantischen Teilchenbeschleuniger, der durch einen Mini-Urknall ein Mikrouniversum im Labor kreiert, in das dann der Voivod reist, um die Evolution zu studieren. Leider endet die ganze Chose in einem Krieg mit apokalyptischen Ausmaßen, woraufhin der Voivod versucht, das Experiment abzubrechen, weil es ein völliger Fehlschlag ist.“

Michel Langevin in Rock Hard Nr. 269
  • Killing Technology (1987, Noise Records)
  • Dimension Hatröss (1988, Noise Records)
  • Nothingface (1989, MCA Records)
  • Angel Rat (1991, MCA Records)
  • The Outer Limits (1993, MCA Records)

Voivod gibt es heute noch: www.voivod.com

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Ist 50 jetzt das neue 27 ?

(Zum Tod von Keith Flint 4.3.2019)

Wenn man aus dem Alter raus ist, in dem man Nachrufe auf die plötzlich und unerwartet gestorbenen Heroen seines wilden Lebens schreibt, dann ist es wohl vorbei, das wilde Leben. Oder aber man hat schon zu oft solche Trauerreden verfasst und bemerkt, dass sie sich irgendwie ähneln. Die Betroffenheit und die Phantomschmerzen sind die gleichen. Man merkt, dass die Helden vermehrt unplötzlich und erwartbar sterben und dann auch noch auffällig oft freiwillig, sei es nun so semifreiwillig, wie Slayer-Gitarrist Jeff „Heineken“ Hanneman, dessen Leber, im Nachhinein betrachtet, doch erstaunlich lange mitmachte, oder so mysteriös wie Prince und Herr Cornell, die mit der Dosierung ihrer Psychopharmaka durcheinanderkamen, oder so theatralisch wie Linkin-Park-Sänger Chester Bennington, der sich exakt ein Jahr nach Chris Cornells Tod für immer verabschiedete. Jetzt hat es The Prodigy erwischt. Frontman Keith Flint ist tot. Dabei wollte die Band diesen Sommer auf Festival Tour gehen.

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The Prodigy waren und sind meine Brücke zur Technotanzmucke. Ohne „Music For The Jilted Generation“ wäre mein Leben ganz sicher ganz anders und vor allem langweiliger verlaufen. So durfte ich diese Art von Crossover von Anfang bis Ende mitfeiern. Viele haben danach Hip Hop, Acid House, Punk, Metal, Techno, Reggae in den Mixer geworfen. Aber nur The Prodigy hat daraus, zumindest zwischen 1990 und 1997, so geile Sachen werden lassen: „Out Of Space“, „Voodoo People“, „Poison“, „Firestarter“; „Breathe“, „Smack My Bitch Up“, „Mindfields“, „Diesel Power“ … gehörten jahrelang zu meinen DJ-Playlists. Und zwar beim Mainstreampublikum genau so, wie bei den Electro- Gothic- , Metal- oder Indiepartys.

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Soundtrack of my Life: (16 The Notwist „The String“)

Über den Lärm im Kopf, der nicht aufhören wird. Über die Unvermeidlichkeiten des Seins. Über die Wunden, die man schlägt und die Dinge, für die man sirbt, ob man nun will oder nicht.

The Notwist „The String“ vom Album „12“ (1998)

Soundtrack Of My Life: (015 Raufaser /Zam Helga „Buddha“)

 

Eine halbe Ewigkeit sah Ich in Deinen Augen den Widerschein der Illusion, für die Du mich hältst. Lass mich Dein Herz entzünden. Deine Füsse wasche ich.
Und jeder Deiner Schritte wird gesegnet sein.

Wenn Du willst.

Zam Helga

Soundtrack Of My Life (013 „Time in time“ by Prisma)

 

Prisma ist eine Prog-Metal-Band aus der Schweiz, die jede Form von Wertschätzung, von Winken … über T-Shirt-Kauf …  bis hin zu abgrundtiefer Verehrung … sich mehr als  alle anderen Bands verdient hat.

www.prismaband.com