subkulturnacht

Subkultur Lesenacht bei Periplaneta

Am 25. Juni 2016 im Periplaneta Literaturcafé.

Subkultur ist die jüngste und zugleich die am schnellsten wachsende Edition des Periplaneta Verlags. Musik und Literatur abseits des Mainstreams zu machen ist heutzutage, so sagte man mir jüngst, echt mutig… (Naja, hier war „mutig“ im Sinne von „bescheuert“ gemeint), was ja auch stimmt, denn immer weniger Menschen wollen mit Subkultur weder im Sinne von neu, subversiv oder anders etwas zu tun haben.

Unsere Veranstaltungsreihe sagt da aber etwas ganz anderes. Auch zu unserer vierten Subkultur Nacht empfiehlt es sich zu reservieren… weil der Zauber des Schrägen und Kontroversen bei uns noch ungebrochen ist.

Am 25.06. präsentiere ich zusammen mit Gary Flanell, Alissa Wyrdguth vom Renfield Magazin und Düsterpiano im Periplaneta Literaturcafé wieder Texte und Musik abseits des Mainstreams. Los gehts ab 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, man zahlt, um zu gehn. Von mir gibts mindestens eine Textpremiere.

Edition Subkultur
Periplaneta Literaturcafé Berlin
#bierundbücher

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Meinung – Freiheit – Kunst

SA. 21.05.2016 PERIPLANETA LITERATURCAFÉ BERLIN ab 20 UHR.

Wieder betreten wir Neuland in unserem Literaturcafé. Und erfinden das musikalische Kolloqium. Weil es doof ist, wenn alle nur noch über den Alltagswahn reden, indem sie sich leidlich drüber lustig machen.
Allein es fehlte der Name … Wie heißt eine Veranstaltung, in der Dichter, Denker und Musiker reden, während andere dabei zuschauen? Wenn es Jauch und Lanz und Kerner nie gegeben hätte, würde man TALK SHOW sagen. So aber heißt es kurz und knapp: „Carsten Klatte, Ralph Boes, Cellolitis und ToM Manegold sagen ihre MEINUNG über FREIHEIT und machen KUNST“.

Einsam singt ein altes Cello über das Leben, über die Liebe, über den Tod. Es klagt von Verzweiflung, stöhnt von Lust. Es schreit Chaos und Vernichtung, flüstert voller Hoffnung. Umbra heißt die über hundertjährige Dame aus Bresslau. Ihr dient der vierunddreißigjährige Nikolaus Herdieckerhoff. Oder dient sie ihm? Wer spielt hier wen? Wer ist das Instrument? Jedenfalls sind sie zusammen CELLOLITIS …

Carsten Klatte hat als Gitarrist mit Bands wie Project Pitchfork, The Cassandra Complex oder Wolfsheim gearbeitet und auch als Solokünstler zahlreiche Projekte realisiert, die musikalisch von Singer/Songwriter (La Casa del Cid) bis hin zu anvantgardistischem Folk (Widukind) und Jazz gereichen. Klatte ist nicht nur musikalisch ein Freigeist, sondern auch als Essayist, auf Theaterbühnen und als leidenschaftlicher Kritiker des sogenannten Zeitgeistes.

Ralph Boes ist Philosoph, Autor, Dozent für Geistesschulung, Referent und Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen e.V. in Berlin. Ralph Boes ist Mitbegründer der „Bundesagentur für Einkommen“, „Kunde“ beim Jobcenter Berlin Mitte und Vollzeit ehrenamtlich tätig. Er engagiert sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Thomas Manegold ist Autor und Mediengestalter. Er ist als Kulturschaffender tätig, seit er aus den Thüring’schen Höhlen in die nicht ganz so weite Welt emigrierte. Vor über 10 Jahren hat er in Berlin bei Periplaneta eine Heimat gefunden. Als Mitglied der Lesebühnen „Vision und Wahn“ und „OWUL“ schreibt und liest er bissige Kolumnen über Gott und die Welt. Wahrscheinlich hält Herr Manegold Zynismus und Sarkasmus für Kunstformen, auf jeden Fall aber für Überlebensstrategien.

#bierundbücher

www.berlin.periplaneta.com

Manegold/ Mayerhofer im Periplaneta Literaturcafé

Konzert und Gerede: Bipolar und Spaß bei Wirsing fürs Volk
Freitag, 21.05.16 ab 20 Uhr  im Periplaneta Literaturcafé

Thomas Manegold und Bastian Mayerhofer kennen sich von der Lesebühne OWUL, wo sie gewisse Gemeinsamkeiten entdeckten. Mit einem ähnlichen Hang zum Zynismus und ihrem unwillkürlichen Drang über Dinge zu lachen, über die sonst niemand lacht, präsentieren sie am 20. Mai im Periplaneta Literaturcafé ihre zwei neuen Soloprogramme.

Thomas Manegold: Bipolar und Spaß dabei
Verrückt sind immer die anderen … Ein in kurzen Essays, Geschichten und Kolumnen gehaltenes Plädoyer für die Verrückten und natürlich ein kleiner Einblick in das, was man mitunter Geisteskrankheit nennt.
Denn inmitten der Turbulenzen zwischen dem eigenen körperlichen Gebrechen und dem allgegenwärtigen geistigen Erbrochenem, einer durch und durch geistlosen, bulimischen Welt entfleuchen Herrn Manegolds krankem Kopf mitunter sehr gesunde Gedanken …

Bastian Mayerhofer: Wirsing fürs Volk
Schluchtenscheißen im Flachland … Eine musikalisch-komödiantische Dokumentation der Stationen einer großdeutschen Immigration: Ein Ösi strandet im Piefkeland, das heißt, südländisches Lebensgefühl trifft auf Socken in Sandalen, impulsive Ungeniertheit auf stocksteifes Korinthenkacken, moralisch-fragwürdig auf fragwürdig-moralisch.

Der Eintritt ist frei, man zahlt um zu gehen.

www.berlin.periplaneta.com

Bipolar und Spaß dabei - periplaneta

„BiPolar und Spaß dabei“

Ein neuer Text – live vorgetragen in Leipzig und Berlin.

Inmitten der Turbulenzen zwischen eigenen körperlichen Gebrechen und dem allgegenwärtigen geistigen Erbrochenen einer durch und durch geistlosen und bulimischen Welt entfleuchte meinem kranken Kopf ein sehr gesunder Gedanke.

Befreit vom Drange, ein weiteres virtuoses Produkt auf die virtuelle Müllhalde zu werfen, überkam mich das Bedürfnis, etwas zu sagen. Etwas, das noch nicht aufgeschrieben ist und auch nicht, wie sonst üblich, nach dem Event zum Kauf feilgeboten wird.

Es wird um Freiheit, Wahrheit, Liebe und Schmerz gehen. Und darum, wie diese paranoide, hysterische, gesichtslose, anonyme, selbstgerechte, opportune, überfressene, demoralisierte, unfassbar gierige und dumme Masse Menschen aussieht, wenn man den Kopf weit oben in den Wolken hat, während man bis zum Hals im Schlamm steht …

Naja …  vielleicht auch … darüber, wie unfassbar geil dieses Mango-Himbeer-Softeis war, oder damals … das letzte Tool-Album… und wie ergreifend es sein kann, einen  Marienkäfer zu retten… und dass wir uns alle bitte liebhaben sollen … und wie schön damals dieser eine unbeschreibliche Moment war, als …

… als diese falsche Schla… nge mich verraten und verlassen hat und sich der Himmel kreischend über mir zusammenkrümmte.

… und darüber, wie im Affekt jede Befindlichkeit zerbröselt und nicht einmal der vierte Weltkrieg imstande wäre, den Menschenrest vom Sofa zu bewegen.

Ein „Dazwischen“ wird es nicht geben. „Dazwischen“ ist laaaaangweilig. Und verrückt sind immer die anderen.

Am Sonntag, den 15. Mai werde ich, erfüllt mit derlei Gedankengut, im Haus Leipzig auftreten. Im Rahmen des Wave Gotik Treffens. Und am 20. Mai in meiner Homebase, im  Periplaneta Literaturcafé Berlin.

Und danach gern auch woanders.

Seid gespannt, ich bin es auch.

THOMAS MANEGOLD
„BIPOLAR UND SPASS DABEI“
VERRÜCKT SIND IMMER DIE ANDEREN

Am 26.03.2016 ist Indiebookday

Periplaneta veröffentlicht drei Bücher am Tag des unabhängigen Buches.

Das Leben im Verlag teilt sich für mich in drei große Tätigkeitsgruppen auf. Da wäre das sogenannte „Tagesgeschäft“, die „Events“ und die „Projektarbeit“ (Die vierte Gruppe ist dann die eigene kreative Arbeit… 🙂 Das „Tagesgeschäft“ umfasst alle zeitfressenden und lebenserhaltenden Maßnahmen, die wiederkehrenden und deshalb auch meistens uninteressanten Dinge. Die „Projektarbeit“, also die Planung, Organisation und Umsetzung neuer Werke, ist dafür umso interessanter. Da wird lektoriert, gesetzt, gemalt, fotografiert, geschöpft und gestaltet. Meistens in sehr engem Kontakt mit dem Autor und meistens eben auch rund um die Uhr.

Derzeit arbeiten wir an drei neuen Werken, die alle am 26.03. 2016 erscheinen werden – auch als Support für einen Tag, der für die Verlegenden, Lesenden und Schreibenden, wie ich finde, wichtiger sein sollte, als alle anderen Termine im Jahr: der Indiebookday. Nichts wird uns Menschen eines Tages mehr fehlen, als inhaltliche Relevanz und Unabhängigkeit. Und nicht nur das unabhängige Buch, auch das unabhängige Unternehmen sollte sich mit derlei Aktionen Beachtung verschaffen. Auch der freie produktive Mensch wird sonst bald abgeschafft sein. Es ist nämlich für Produkt und Produzierende gleichermaßen ein Segen, aber eben auch ein entbehrungsreicher Kampf, wenn man an keinem Tropf hängt und unabhängig ist. Deshalb soll dieser eine Tag, bei dem jeder ein Indiebook seiner Wahl kaufen und inszenieren soll, wichtiger und bekannter werden.

www.indiebookday.de

An eben jenem Tag erscheinen bei Periplaneta folgende drei Bücher, die bereits alle vorbestellbar sind: Weiterlesen „Am 26.03.2016 ist Indiebookday“

Enten für Bayreuth

Neu bei Periplaneta: Nils Frenzel „Warum ich lieber mit einem Bauarbeiter in der Badewanne liegen würde, als mit einer Jura-Studentin“.

Ein neues Buch mit CD für die Edition Mundwerk ist fertig geworden! Hurra. Und erstmals ist auf der beiliegenden CD eine komplette Liveaufnahme aus dem Periplaneta Literaturcafé zu hören, die ich mitgeschnitten habe.

Autor Nils Frenzel residiert zudem in meiner alten Heimat Bayreuth, in der sich, glaubt man so seinen Texten, gefühlt nix geändert hat. Dennoch versucht er dort irgendwie Kultur zu machen. Als Filmemacher, als Student und als Slam-Poet.

„Warum ich lieber mit einem Bauarbeiter in der Badewanne liegen würde als mit einer Jura-Studentin“ versammelt die besten Texte seiner bisherigen Bühnenkarriere. Live-CD und Plan zur Rettung der Menschheit sind natürlich inklusive! Die Premiere findet am Dienstag, den 11. August um 20:00 Karte im Forum Phoinix Bayreuth Kämmereigasse 9 statt.

Vision und Wahn am 03. August!

Nix da Sommerpause! Unsere Lesebühne im August.

Am 3. August 2015 sind wir seit langem mal wieder vollzählig. Robert ist da, Marry ist da, ich bin da. Ich habe jetzt schon einen neuen Text! Zudem haben wir uns wegen des aufreizenden Themas „Sommerdepression“ zwei voll kompetente Menschen eingeladen. NOVEMBER ME singt und spielt für uns. (Einen Künstler mit diesem Namen im November einladen kann jeder!) Und David Wonschewski wird als Gast zugegen sein. Sein Promofoto haben wir für unsere Werbung miss… verwendet.

3. August 2015 ab 20 Uhr
Lesebühne Vision und Wahn
Periplaneta Literaturcafé Berlin
Der Eintritt ist frei, man zahlt um zu gehen.

24 Stunden Neukoelln

Samstag: Lesen, um die Welt zu retten.

Periplaneta bei 24 Stunden Neukölln.
Das mit dem Weltretten ist eine spannende Sache. Seit 2007 ist diese Absicht ein zentraler Punkt bei Periplaneta. Nun versteht ja jeder unter „Welt“ etwas anderes. Um sie zu retten, so habe ich zumindest erfahren, müssen einige Dinge getan werden, die vielen Menschen nicht gefallen. Denn eine Menge Primaten spielen sich als Retter auf, obwohl sie eigentlich das Problem sind. Und manchmal bin ich mir auch nicht mehr 100%ig sicher, ob die Welt überhaupt gerettet werden will. Auf jeden Fall bin ich heute beim Retten mit dabei, ob die Welt nun will oder nicht.
Lesen, um die Welt zu retten! Im Rahmen von 48 Stunden Neukölln findet in der Sankt Richard Kirche die längste Lesebühne Berlins statt. Einige der besten Berliner Lesebühnenautoren, Slam Poeten und Liedermacher / Singer-Songwriter kommen, um die Antwort auf die Frage zu finden: Kann Kunst die Welt retten?Aus dem Periplaneta-Verlagshaus sind mit dabei:
Mareike Barmeyer, Gary Flanell, Marion Alexa Müller und Thomas Manegold.
  • 27. Juni – 18:00 – 00:30
  • Braunschweiger Straße 18, 12055 Berlin
  • Der Eintritt ist frei!
zerteiltes Leid

„Zerteiltes Leid“ von David Wonschewski

Es ist da! Es sieht wundervoll aus. Und es ist vielleicht die wichtigste Periplaneta-Veröffentlichung im ersten Halbjahr 2015: Mit „Zerteiltes Leid“ erscheint das mittlerweile dritte Werk des Romanciers David Wonschewski. Wie schon sein Debüt-Roman „Schwarzer Frost“ ist dieses neue Werk ein Kammerspiel. Die Handlung spielt im Wesentlichen in einem Verhörraum. Janusz Jaroncek sitzt dort, weil er seine große und zugleich unerwiderte Liebe umgebracht haben soll. Im Kopf dieses Protagonisten fährt David Wonschewski nun zu Höchstform auf. Er entwirft ein Psychogramm dieses Menschen. Dies wird zu einer Bestandsaufnahme des am längsten andauernden Krieges in unser aller Köpfen, dem zwischen Mann und Frau. Am Anfang fiebert man noch mit (insbesondere fragt man sich, ob die Vorwürfe nun stimmen oder nicht). Doch sehr schnell spielt dieser eine Krimi-Aspekt beim Lesen keine Rolle mehr …

Nach einer überaus erfolgreichen Premiere und nunmehr angestimmten ersten Lobeshymnen von Leserinnen und Lesern müsste doch Davids erster Buchpreis drin sein, oder? Herr Wonschewski steht ab sofort für Lesungen zur Verfügung. Und wenn er in Deiner Nähe auftritt, ist das ganz sicher einen Besuch wert.

David Wonschewski bei Periplaneta

tyrannen-quartett-strip-poker

Neue Bücher aus dem Periplaneta Office.

Neue Bücher und haltlose Gerüchte.

Es wird ja manchmal behauptet, ich würde auf der sogenannten „Arbeit“ sowieso nur den ganzen Tag mit ein paar Eulen Tyrannen-Quartett-Strip-Poker spielen und dabei immer gewinnen. Das stimmt nicht. Jedenfalls nicht ganz. Zwischen den Orgien habe ich auch ein paar Sachen auf die Reihe bekommen:

Liebe mit Laufmaschen (Buch & CD)

Liebe mit Laufmaschen - periplanetaJennifer Sonntag und Dirk Rotzsch haben bei Periplaneta einen Band mit erotischen Kurzgeschichten veröffentlicht. Das Buch kommt als hochwertige Klappenbroschur mit CD, auf der ich auch noch eine Geschichte einsprechen durfte.

Mit Jennifer Sonntag und Dirk Rotzsch verbindet mich eine gemeinsame Vergangenheit bei dem viel zu früh dahingeschiedenen Leipziger Indieverlag Edition Paperone. Zudem haben wir in den Anfangstagen von Periplaneta u.a. das  von Jennifer Sonntag unter Pseudonym geschriebene, packende „Märchenland im Müll“ als Hörbuch realisiert.

BEI PERIPLANETA

Zudem gibts gleich drei Neuheiten in der Edition Subkultur zu vermelden:

NEU in der Edition Subkultur

  • Die Aristokraten by Heiko van der Scherm - periplanetaHeiko van der Scherm: DIE ARISTOKRATEN

250 Seiten dick und durchweg ziemlich krank ist unser neuer Thriller „Die Aristokraten“ von Drehbuchautor und Regisseur Heiko van der Scherm. Eine gnadenlose Geschichte über Sex, Gewalt, Dekadenz und Obsession – ohne Helden, ohne Mitgefühl und ohne Moral. Dafür gleich mit einer ganzen Horde von Psychopathen.

  • Die Reisweinbar: SAKE UND SCHREIBE

Die Berliner Lesebühne „Die Reisweinbar“ hat ihre erste Textsammlung „Sake und Schreibe“ bei uns veröffentlicht. Auch wenns japanisch klingt, so präsentieren uns die beiden Autoren Thomas Korn und Blanko Fikschen darin eher skurrile- bis denkwürdige Kurztexte. „Genres sind allein denen heilig, die nichts anderes vorhaben. Das gilt in der Liebe, im Leben, der Kunst und in der Reisweinbar.“ Auch alsbald bei uns im Literaturcafé zu bewundern.

  • Imke Kubin: WO DIE DUNKLEN WESEN WOHNEN

Wo die dunklen Wesen wohnenDie Autorin Imke Kubin debütiert  mit einem Krimi um eine Gerichtsmedizinerin. Das wunderwunderschöne Cover stammt von Nicole Altenhoff.

Linda McLaren ist seit einem tätlichen Übergriff auf sie und ihre Mutter nicht mehr dieselbe. Eigentlich möchte sie in London nur ihren Urlaub verbringen, als sie unerwartet zu einem Fall gerufen wird…

  • HC Roth: KROKODIL MIT SCHWIMMFLÜGELN

Und im Mai gibts dann auch noch das zweite Kinderbuch von HC Roth zu bestaunen. Der Autor aus Graz (das liegt hinter Bayern) war einer der ersten Subkulturautoren und erfand sozusagen nach seinem grandiosen Coming Of Age Roman „Der Flug des Pinguin“ das Vorlesebuch für Eltern mit elternabendunkonformen Frisuren und einem unheilbaren Hang zu alternativer Stromgitarrenmusik.

Alle Subkultur Neuerscheinungen sind im Subkultur-Online-Shop zu haben. Nur bei den „Krokodilen mit Schwimmflügeln“ wird die Auslieferung erst nach dem ersten Mai beginnen. Ich danke allen Menschen, die an den Produktionen beteiligt waren.

Gewitterdämmerung

Lyrik, ein Jugendleiden?

Philipp Schaab „Gewitterdämmerung“ in der Edition Reimzwang.

Jaja, Lyrik, … Gedanken und Wortkunst von Menschen, die reimen und sich vor Kitsch und Pathos nicht fürchten. Lyrik ist ein Jugendleiden. Würden solche Menschen zu einem Psychiater gehen, der hätte seine helle Freude daran. Vielleicht haben Lyriker deshalb so einen schweren Stand. Keiner versteht sie, und ihre Welt ist nur dann kommerziell auszunutzen, wenn sie sich einweisen lassen.

Ich darf sowas schreiben, ich bin ja ein Betroffener. 🙂 Mit meinem Lyrikband „Himmelsthor“ (und dem Sonettenwerk „Ophelias“ von Georg Milzner) haben wir schließlich diese Periplaneta-Edition eröffnet. Damals.
Es freut mich sehr, dass mein Verlag sieben Jahre später immer noch eine Lyrik Edition hat. Und das man es sich, jenseits aller wirtschaftlicher Vernunft, leistet, das Jahr eben mit einem Lyrikband zu eröffnen. Philipp Schaabs Debüt ist ein Fest für Menschen, die schöne Worte mögen und auch nichts gegen einen Sinn dahinter haben und die dem Weltuntergang durchaus auch etwas Schönens abgewinnen können. Die Bilder zu dem doch eher düsteren Werk hat dann auch passenderweise Marcus Rietzsch beigesteuert.

Toller Jahresauftakt.

PHILIPP SCHAAB: „Gewitterdämmerung – Gedichte über Welt- und Sonnenuntergänge“ Buch, Softcover , 102 S., 19 x13,5 cm, ISBN 978-3-943412-17-8, Edition Reimzwang, GLP: 9,99 € (D). Mit Bildern von Marcus Rietzsch

LIEDERLICH 04 mit Samuel, dem Ukulelenprediger

Das Beste aus zwei Stunden Erleuchtungsseminar.

Natürlich gings bei der vierten Liederlich- Talkshow auch um Musik. Aber es dominierten dann doch die großen Themen, wie Liebe, Erleuchtung, Religion, Freiheit. Wir wissen nun, warum glücklich sein nicht alles ist … und was David so von den Menschen im Allgemeinen hält, aber das wussten wir ja schon vorher… Überhaupt waren sich alle über weite Strecken einig – auch im Bezug auf die Bühnenqualitäten unseres Gastes. Alex würde sagen: Hammmmmmer!