ToM Freitag 16.45 auf FluxFM

„Heimathiebe“ im Radio:

ToM ist am 10.03. so ab 16.30 zu Gast bei FLUX FM. Redet ein bisschen – und hat drei Minuten Zeit zum Vorlesen.

FLUX_FM_LESUNG

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Thomas Manegold „Heimathiebe“

Ein satirisches Textinferno, das Lachen und Weinen macht – nur eben nichts dazwischen.

Manegold Heimathiebe PeriplanetaPolemiken, Reime und Satiren

Buch & CD, Klappenbroschur, 104 S./67 min., print ISBN:  978-3-95996-035-9, epub ISBN: 978-3-95996-036-6, Edition MundWerk, GLP: 13,50 € (D)

Manegolds Bühnentexte bereiten zugleich Unbehagen und Vergnügen. Sie erklären Sachverhalte, die man eigentlich gar nicht so genau verstehen will, und sind meistens eine virtuose Mischung aus Bundestagsrede, Ballade und Betroffenheitsbulimie.

Nicht nur die Heimat als Wohnort oder Vaterland bekommt hier eine heiße Dusche. Denn Heimat kann auch Herkunft, Hort und Hafen sein, kann austeilen, sich festkrallen und prägen.

Da  scheitern Versuche romantischer Naturbeschreibungen aus dem burnout-bedingten Zwangsurlaub, da wird mal eben in 10 Minuten die Weltgeschichte geradegerückt oder zum zivilen Ungehorsam aufgerufen. Da wird der Nostalgie das Fell über die Ohren gezogen und der germanische Way of Life angeprangert.

Ein periplanetanisches Hör-Buch über asoziale Primaten, die Arroganz der Dummen, über Maden, Würstchen, Heringskälber und die Unerträglichkeit des Seins. Ein satirisches Textinferno, das Lachen und Weinen macht – nur eben nichts dazwischen.

Die im Silbenstreif Studio aufgenommene CD enthält u.a. auch die Texte „Smalltown Boy“, „Biber“ und „Der Schläfer in der Stadt“.

 


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OWUL in der Z-Bar. Herbstlesung.

OWUL

OWUL @ Z-Bar Berlin Mitte
Donnerstag, 01.10. 2015 ab 20 Uhr

Lesebühne von und mit Marien Loha, Thomas Manegold, Matthias Niklas. Unser Gast: NOVEMBER ME.

Huch, schon wieder rum der Monat. Huch, die Blätter sind auch schon ab. Und: Huch, schon wieder so viel passiert.

Zeit für die all-erst-donnerstägliche Nicht-nur-Lesebühne OWUL. OWUL ist ein bisschen anders. Wir haben einen Jahresrückblick am Anfang. Diesmal Teil 9, den September. (Wir sind auf jeden Fall mit UNSEREM Jahresrückblick schon fertig, wenn die anderen Lesebühnen noch nichtmal angefangen haben.) Dann der scharfe Blick in die Zukunft am Ende – diesmal wieder von unserem Sterndeuter Matthias Niklas, dem die Zukunft beim letzten Mal einfach zu düster war. Dazwischen sorgen unser Gast und wir drei Ausrufezeichen für Spaß und für unsere Art von guter Laune. Mit Texten, UNSEREN Antworten auf EURE Fragen und hinreißend schöner Musik. Bei NOVEMBER ME sind wir diesmal auch auf der ganz sicheren Seite, dass die Stimmung nicht kippt. Singer/Songwriter aus Berlin, der sozusagen Herbstmusik für das ganze Jahr macht. Freut euch drauf.

Z-Bar Berlin, Bergstraße 2, 10115 Berlin
www.z-bar.de

Lyrik, ein Jugendleiden?

Philipp Schaab „Gewitterdämmerung“ in der Edition Reimzwang.

Jaja, Lyrik, … Gedanken und Wortkunst von Menschen, die reimen und sich vor Kitsch und Pathos nicht fürchten. Lyrik ist ein Jugendleiden. Würden solche Menschen zu einem Psychiater gehen, der hätte seine helle Freude daran. Vielleicht haben Lyriker deshalb so einen schweren Stand. Keiner versteht sie, und ihre Welt ist nur dann kommerziell auszunutzen, wenn sie sich einweisen lassen.

Ich darf sowas schreiben, ich bin ja ein Betroffener. 🙂 Mit meinem Lyrikband „Himmelsthor“ (und dem Sonettenwerk „Ophelias“ von Georg Milzner) haben wir schließlich diese Periplaneta-Edition eröffnet. Damals.
Es freut mich sehr, dass mein Verlag sieben Jahre später immer noch eine Lyrik Edition hat. Und das man es sich, jenseits aller wirtschaftlicher Vernunft, leistet, das Jahr eben mit einem Lyrikband zu eröffnen. Philipp Schaabs Debüt ist ein Fest für Menschen, die schöne Worte mögen und auch nichts gegen einen Sinn dahinter haben und die dem Weltuntergang durchaus auch etwas Schönens abgewinnen können. Die Bilder zu dem doch eher düsteren Werk hat dann auch passenderweise Marcus Rietzsch beigesteuert.

Toller Jahresauftakt.

PHILIPP SCHAAB: „Gewitterdämmerung – Gedichte über Welt- und Sonnenuntergänge“ Buch, Softcover , 102 S., 19 x13,5 cm, ISBN 978-3-943412-17-8, Edition Reimzwang, GLP: 9,99 € (D). Mit Bildern von Marcus Rietzsch

Next: November Termine

Nach einem ebenso grandiosen wie anstrengenden Wochenende in Franken wartet nun der Monat, über den die schönsten Kitsch-Balladen gemacht wurden auf die Immungeschwächten und Depressiven.

Lieben werden scheitern, Blätter werden fallen, Reifen werden gewechselt und Laub wird geblasen.

Und ich werde ziemlich viele Auftritte machen.  Neben den monatlichen Lesebühnen ereilt die Welt ein Solodingens im Rahmen von „Moabit liest“ und gleich zwei Aufzeichnungen zur Liedermacher Gesprächsrunde („Talkshow“ geht nicht, sagt Herr W.) LIEDERLICH.

Das ganze Ausmaß:

Montag, 3. November 2014 20:00 
Lesebühne: Vision und Wahn bei Periplaneta Berlin
Zum Thema „Wir müssen leider draußen bleiben“ – Mit Thilo Bock, Matthias Niklas, Robert Rescue, Marion Alexa Müller und Oliver Stolpe
Donnerstag, 6. November 20:00
Lesebühne OWUL in der Z-Bar Berlin
Lesebühne „Ohen Wenn und Laber“ mit Marien Loha, Matthias Niklas, Karsten Lampe und Johannes Kubin
Samstag, 8. November 20:00
Liederlich – Talkshow & Konzert im Periplaneta Literaturcafé
mit Alfred Gubran
Freitag, 14. November 20:00
Liederlich Spezial – Talkshow & Konzert
ENDLICH mit Christoph Theussl
Donnerstag, 20.November 20:00
Märchen ab 18 – zusammen mit Marion Alexa Müller bei Periplaneta Berlin
Freitag, 21. November 20:15 Moabit liest: Sololesung in der  Remise, die kleine Kunstgalerie Berlin

ALLE TERMINE

SONNTAG, 26.10.14 : Konzert-Lesung im KON71

MANEGOLD MORGENSTERN Periplaneta

Einen Tag nach dem Göttertanz wird ToM Manegold (txt) zusammen mit Lisa Morgenstern (piano & gesang) im Kon71 auftreten. Die Konzertlesung heißt „Schläfer in der Stadt“ und ist ein Wechselbad aus bissigen bis lyrischen Texten und Musik. Es werden auch bislang unveröffentlichte Texte, neue Kolumnen und ein paar Auszüge aus dem Roman „Gespräche mit Goth“ zu hören sein. Lisa Morgenstern wird einige Soloversionen ihrer Lieder vom Album „Amphibian“ und dem neuen Release „Metamorphoses“ spielen und es werden auch wieder gemeinsame Tracks zu erleben sein.

Der Eintritt kostet 8 €. Für die Menschen, die den Göttertanz in Schloss Thurn besuchen, gibt es bei Vorlage des Götteranz-Tickets einen ermäßigten Eintritt von 5 EUR. Das Kon71 ist ab 18 Uhr geöffnet. Das Event beginnt pünktlich um 19 Uhr.

Wir werden einen kleinen Stand aufbauen, auf dem Bücher und CDs aus dem Periplaneta/ Subkultur Sortiment feilgeboten werden.

„Himmelsthor“ ausverkauft und Morbus Dei 3.0

Manegold-Weihersberg

Auch mein Lyrikband „Himmelsthor“ ist, nach dem „Rattenfänger“, bei Periplaneta ausverkauft. Ich hab noch zwei Exemplare. Der Gedichtband mit der Zungenspiel-CD ist noch bei einigen Anbietern zu haben, wird aber nicht wieder neu aufgelegt. Meine erste Kurzgeschichtensammlung „Morbus Dei“ geht ebenfalls zur Neige, wird aber im Sommer 2014 in seiner dritten Auflage erscheinen.

Dienstag, 25.02.: OWUL in der Z-Bar

Clint Lukas

Lesebühne jeden vierten Dienstag im Monat in der Z-Bar Berlin.

Diesmal mit dabei: Clint Lukas (Surfpoeten), Marion Alexa Müller (Vision und Wahn), Marien Loha und ich. An der Gitarre für uns und euch die Liedermacherin Masha Potempa. Auf dem Büchertisch diemsal auch Clint Lukas Roman „Das schwere Ende von Gustav Mahlers Sarg“.

OWUL steht für „Ohne Wenn und Laber“

www.owul.wordpress.com

Ann-Helena und die Kunst der Fuge

Ann-Helena Schlüter

Einmal mehr betreten wir Neuland… nein, nicht das Internet…, Neuland für Periplaneta, denn wir wenden uns nun auch noch der Klassik zu. Kommendes Wochende begeben wir uns nach Leipzig und nehmen dort, in den Aufnahmeräumen der Musikhochschule, mit der Pianistin Ann-Helena Schlüter auf. Geplant ist eine opulente Doppel-CD mit einem Klassiker der Klassik, mit BACHs „Kunst der Fuge“. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, denn Ann-Helena Schlüter wird unmittelbar nach Fertigstellung der CD auf Konzertreise gehen. Nach Australien. OK, das ist für in Deutschland weilende Menschen ein bisschen weit. Deshalb sind auch für 2014 ein paar Konzerte in der Heimat geplant. „B-A-C-H“ erscheint als Digipack mit 28seitigem Booklet am 2. April 2014.

Leipziger Buchmesse 2014

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Leipzig ist im März 2014 eine Reise wert. Denn Periplaneta wird auf der diesjährigen Buchmesse auch mit einem Stand vertreten sein. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. U.a. präsentieren wir unsere MUNDWERK Autoren auf  zwei Spoken Word Galas im Rahmen des Lesefestivals „Leipzig liest“. Zudem wird David Wonschewski seinen brandneuen, enorm lebensbejahenden Kurzgeschichtenband „Geliebter Schmerz“ in einem Bestattungsinstitut vorstellen. Und die Edition Subkultur wird im Hinz und Kunz zu Leipzig eine Lesenacht veranstalten. Mir wird zudem die wichtige Rolle des Openers auf der Lesebühne der jungen Verlage zuteil. Unser Stand, auf dem wir überwiegend Neuerscheinungen aus den Editionen MundWerk, Periplaneta und Subkultur präsentieren werden, ist, sagen wir mal, nicht der kleinste in der Halle. Wir werden unsere Autoren zu festen Zeiten am Stand vermieten, es wird Bier geben und wir werden im Gedränge der Schnäppchenjäger und Verzweifelten versuchen, mit euch jede Menge Spaß zu haben. Kommt vorbei!

Ein Mann, ein Kräuterlikör, drei Frauen

life´s a booze

Hank Zerbolesch bei Periplaneta

Das ist er, Hank Zerbolesch, der Mann, der so umwerfend verführerisch sein kann, wenn es darum geht, Menschen zum Schnaps zu bekehren… Zwischen den Orgien wurde aber auch ernsthaft gearbeitet. U.a. entstand die CD im Studio und in der Obhut dreier fotografiender Frauen das Titelmotiv von „Rausch-Hour“, der Reim- und Textgewordenen Selbstversuch – und zugleich Hanks erstem Buch mit CD, das zur Buchmesse in der Edition Mundwerk erscheinen wird.

Geliebter Schmerz

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David Wonschewski ist, seit seinem erstmaligen Auftauchen in unseren heiligen Hallen, einer der wichtigsten Periplanetaner. Sein Debüt „Schwarzer Frost“ ist ein, wie andere sagen, „beklemmender“ und „tief trauriger“ Roman. Für mich ist das nicht so. Wonschewskis Verlautbarungen haben eine unumwundene Tragik und sie haben Relevanz. Und wir melancholischen Psychopathen haben durchaus auch eine schwer nachvollziehbare, morbide Art von Spaß beim Lesen solcher Lektüre. Um so mehr freut es mich, dass nun, pünktlich zur Buchmesse, eine ebenso tiefschürfende Kurzgeschichtensammlung kurz vor der Realisierung steht, die ich optisch in ein ähnliches Gewand kleiden durfte. „Schwarzer Frost“ und „Geliebter Schmerz“ sind grafisch und inhaltlich Zwillinge. Und die Leser des jeweils anderen Buches werden nicht enttäuscht sein.

Weiterlesen „Geliebter Schmerz“