Andreas Keck „Untreu“

"untreu"

Andreas Keck dritter Roman war eine schwere, weil lange Geburt. Der Sorgfalt des Autors und seiner Selbstkritik fielen zwei Veröffentlichungstermine zum Opfer. Die Arbeit an „Untreu“ erstreckte sich somit über zwei Jahre. Aber das Ergebnis ist wunderbar. Der Kecksche Gedankenkosmos scheint nun vollständig. Ich bezeichne „Untreu“ gern als das Ende der „Südstaatentrilogie“ des Autors, denn seine drei Romane „Schneeblind“, „Ruhm!“ und „Untreu“ haben Berührungspunkte. Und nicht nur geografische. Kecks Werke sind metaphernreiche Psychogramme ambivalenter Charktere, die sich in und um München, mit endeffektlich ähnlichen Problemen herumschlagen müssen. Matthias (oder Franz), die zentrale tragische Gestalt der ersten beiden Bücher, taucht in „Untreu“ in einer Nebenrolle ebenfalls wieder auf.

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