Alles neu macht der … April

Es soll ja mittlerweile wieder frostfrei da draußen sein. Liegt wahrscheinlich an dem gelben Ball am Himmel. So werde ich wohl den Gang in die Welt hinaus wagen und zwischen meinen Schreibtischtätlichkeiten und den obligatorischen Doktorspielen zu folgenden Terminen wieder als Artist zu sehen und zu hören sein:

Montag, 3. April 20:00
Lesebühne: Vision & Wahn – Periplaneta Berlin
(Gastgeber, Vorleser)
Dienstag, 4. April 20:00
Lesebühne: Dichtungsring – Laika in Neukölln
(Lyrik und Reime)

Donnerstag, 6. April 20:00
Lesebühne: OWUL – Z-Bar in Mitte
(Blasphemie und Schmähkritik)

Donnerstag, 13. April 19:30
Treffen: Die Periplanetaner – Periplaneta Berlin
(Gastgeber, Schlaumeier)

Samstag, 22. April 14:00
#Verlagebesuchen – Vorträge und Lesungen – Periplaneta Berlin
(Gastgeber, Schlaumeier, Vorleser)

P.S.: Zu Pfingsten sind zwei Lesungen im Haus Leipzig bestätigt. Ich werde aber bei keiner Party als DJ in Erscheinung treten. Das liegt am Kreuz mit meinem Kreuz. Ein Comeback in Sachen Party könnte es im Dezember geben. („Ein Comeback planen“ ist sexier als „Ein Haus bauen“ in der Lebensplanung 🙂

„Lichtsturm“ (10 Jahre Periplaneta)

Nostalgie im 10.Periplaneta Jahr. Das Buch „Morbus Animus“ wird 10. Der PoetryClip zum Buch 9. Das Rendern dieses Clips dauerte rund 8 Stunden. Das Hochladen rund 7 Stunden. Und YouTube war damals zarte 3 Jahre alt. Ach ja, an 1080p war damals natürlich auch noch nicht zu denken. Das Buch gibt es übrigens immer noch 🙂

Thomas Manegold liest „Lichtsturm“ aus Morbus Dei (Periplaneta 2007). Ein Experimentalfilm aus dem Jahr 2008 mit großen Worten und kleinen Käfern! Zeit: 6:07 min, Format: 320×180, Kamera : Marion A. Müller, Schnitt: Marion A. Müller

Herr Schlau-Schlau, die Ente und das Seufzen …

Neues aus dem Periplaneta – Hauptquartier.

Unermüdlich trotzen wir dem Zeitgespenst ein bisschen Schöngeist ab. Bei Herrn Kätschells Roman „Herr Schlau-Schlau wird erwachsen“ näht unsere Buchbinderin gerade mit der ausufernden Nachfrage um die Wette. Wir vernehmen Lobeshymnen auf Hupe, Hannes und uns. Und wir danken für die Blumen und die vielen Bestellungen.

Obwohl bei Nils Frenzels Debüt so ziemlich alles schiefgelaufen ist, steht das entenpräsentierte Werk nun doch in zweiter erweiterter Auflage und mit neuer CD wieder in den Startlöchern. „Warum ich IMMER NOCH lieber mit einem Bauarbeiter in der Badewanne liegen würde als mit einer Jurastudentin“ haben Verlag und Autor gegen alle Widrigkeiten dem Weltenlauf abgetrotzt. Und wenn wir Zeit haben, werden wir über diese unglaubliche Geschichte mal ein ganzes Buch schreiben.

Dazwischen trotze ich meinem Kreuz gerade Herrn Wonschewskis erstes Hörbuch ab, das gerade kurz vor knapp zur Premiere fertig sein werden sollen muss … „Das Seufzen und das Schweben“ wir am 3.März bei Periplaneta vorgestellt.

www.periplaneta.com

Der Silberstreif am Horizont

Seit ein paar Jahren habe ich immer und ständig mit starken Schmerzen im  Rücken zu kämpfen. Das Leiden ist komplex, chronisch und fortschreitend. Und es hat mir und meiner menschlichen Umwelt schon einiges abverlangt.

Im Moment befinde ich mich wieder in Behandlung. Bis Ende März wurden und werden nun verschiedene Eingriffe vorgenommen. U.a. sechs Neurotomien (Nervenvereisungen), von denen ich nun die erste hinter mir habe. Anscheinend vertrage ich das sehr gut.  Und irgendwie sehe ich gerade ein bisschen Land, was diese Odyssee angeht. Bis Ende März wird das Pendeln zwischen Büro und Tagesklinik jetzt gehen. Und dann wird es mir wohl erst einmal so gut gehen, wie lange nicht. Dann muss ich schauen, dass ich die neue Freiheit nutze und entsprechend regelmäßig die richtigen Bewegungen machen. (Heißt, glaub ich, REHA.)

Bis dahin werde ich ein bisschen kürzer treten. Nur noch halbtags arbeiten, also nur 12 Stunden  🙂 und mich vermehrt mit positiven Dingen beschäftigen. (Also nicht mit Donald Trump im Speziellen und den Mainstream-Pressethemen im Allgemeinen.)

Selbst wenn man sich aufrichtet, sind es nämlich bis zum Horizont immer nur knapp 5000 Meter. Jeder, der in Mathe aufgepasst hat oder Knorkator kennt, weiß das.

Und wenn man nicht mehr richtig laufen kann, gibt es dementsprechend auch keine Horizonterweiterung mehr. Das Leben ist viel zu kurz, oder sagen wir: Die Strecke, bevor der Tunnel kommt, ist für jeden von uns begrenzt.

Frühlingsanfang will ich wieder mobil sein, Fahrrad fahren und endlich auch wieder im Auto vornsitzen können. Und im Sommer vielleicht auch mal wieder tanzen. Und dann rege ich mich vielleicht auch mal wieder über diese pissgelb befellte Ente im Weißen Haus auf,  falls sie bis dahin nicht schon  den roten Knopp gefunden hat.

 

2017 – Eine Vorschau

Weil alles zurückblickt, ein Blick in die Zukunft.

2017 wird ein tolles Jahr. Frau Merkel wird mit Hilfe der Grünen und der SPD wieder Bundeskanzlerin. Und ein Möschdegärngöbbels wird auf einem totsanierten Marktplatz irgendwo in Sachsen stehen und die sich im Regen langsam auflösende Mengele fragen: „Wollt ihr den totalen Krieg?“

Die AfD wird mit über 25% der Stimmen in den Bundestag einziehen. Und jenseits unserer Grenzen werden in mit unseren noch unbezahlten Steuergeldern erbauten Konzentationslagern Menschen die Beine breit machen, um an der osmanischen Security vorbeizudürfen – hinein in die große Freiheit, in den größten Knast der Welt, in die Festung Europa.

2017 wird wieder eine ganze Horde Künstler wegsterben. Einige sogar an den Folgen ihres ausschweifenden Lebens. Ein paar werden wir vielleicht sogar vermissen. Die Anzahl der Kriegsopfer wird in etwa gleichbleiben. Vielleicht sogar ein bisschen zurückgehen. 15% Wirtschaftswachstum sind auf Dauer einfach nicht zu halten. Es werden Menschen ertrinken, im Mittelmeer, im Atlantik, in Unwettern und Tsunamis – und wir werden nichts dagegen tun.

2017 werden wieder über 50 000 Tierarten aussterben. Und wir Deutschen werden wieder wegen ihres Fleisches eine Milliarde Tiere töten und danach rund 333,33 Millionen davon wegwerfen.

Das neue iPhone wird kommen und vielleicht sogar noch ein Samsung Galaxy. Und wir werden endlich in Fahrzeugen herumfahren, die serienmäßig einen eigenen Peilsender haben. Wir werden schrittweise unsere Dieselmotor-Autos verschrotten und in dem Glauben, die Welt zu retten, uns neue Fahrzeuge mit Batteriebetrieb kaufen.

Auch werden wieder viel zu viele Zurückgebliebene einen eigenen Internetanschluss und somit eine Stimme bekommen, ohne eine Sprache zu beherrschen. Es werden also noch mehr Idioten in unseren Netzwerken herumkrakeelen. Das Niveau der dort abgesonderten Inhalte wird nicht steigen. Aber auch nicht fallen, weil es nicht tiefer sinken kann. Die „Ich“-Dichte in den Kommentaren wird weiter zunehmen.

Es werden ein paar verhaltensgestörte, narzistische, gewaltbereite, dumme und deshalb gefährliche Arschlöcher sich wieder an der Vernunft vergehen und Leben auslöschen. Wir werden uns deshalb in Gruppendiskriminierung üben, die Sippenhaft fordern und einige von uns werden wieder präventiv selbst Hand anlegen. Weil die Halbwertszeit von Ängsten immer gleich ist, werden wir auch 2017 als Volk uns an einiges gewöhnt haben und demzufolge auch neue Bedrohungen vorgesetzt bekommen: Altersarmut, Atomkraftwerke, deren Strahlung sich nicht an Ländergrenzen hält, Supervulkane, deren Ausbruch die CO2 Bilanz gefährdet, der Virus H73N42 und die nächste Wirtschaftkrise.

Wir werden weiterhin in regelmäßigen Abständen Beweise für die Machenschaften derer bekommen, die Macht über uns haben, weil wir diese Menschen verehren oder weil wir sie wählen oder weil wir den Mist kaufen, den sie verzapfen oder anpreisen – und wir werden diese Enthüllungen mit ein bisschen hühnerstalleskem Gegacker kommentieren und danach weitermachen wie vorher.

Genau deshalb wird 2017 das Jahr der ewig pubertierenden Staatsmänner. Das  Testosteron in den Flecken auf den Chefsesseln dieser Welt wird unerträglich stinken und die Konversation zwischen den Alphamännchen dieser Scheißkugel wird endlich Kindergartenniveau erreichen. Trump und Erdogan sind nur der Anfang eines Trends, dass die Menschheit sich vermehrt freiwillig von verhaltensgestörten, narzistischen, gewaltbereiten, dummen und deshalb gefährlichen Männern f… regieren lässt.

Doch auch 2017 werden wir Deutsche satt und sediert in einem Land leben, dessen politische Elite korrupt ist und die ihr Totalversagen mit leeren Phrasen, einer monströsen Bürokratie und mit faulen Kompromissen kaschiert. Vielleicht merken ja ein paar Menschen, dass man Dummheit durch Bildung und Unwissenheit durch Aufklärung lindern kann und nicht mit Toleranz. Dass man Kriminalität jeder Art durch die konsequente und schnelle Anwendung von Gesetzen begegnet und nicht mit dem Verkauf sicherer Fenster oder mit schwülstigen Reden und einer vollkommen paranoiden Berichterstattung. Vielleicht zügeln ein paar Medienschaffende und Redakteure mal ihre Gier nach Aufmerksamkeit und realisieren, dass man die Opfer von Gewalttaten verehren und die Täter beschämen sollte, nicht umgekehrt.

Hoffen wir, dass 2017 zu Weihachten nicht wieder irgend so ein verhaltensgestörtes, narzistisches, gewaltbereites, dummes und deshalb gefährliches Arschloch auf unseren Titelseiten zu sehen ist. Hoffen wir, dass der beleidigende Spott gegenüber den noch blöderen Mitmenschen endlich aufhört. Hoffen wir auf neue Idole und auf runderneuerte, wache Menschen mit ungleich höhrerem Selbstwertgefühl und mit geraden Rücken.

Manegold Heimathiebe PeriplanetaHoffen wir auf die Wiederkehr von jener Restwürde in uns allen, die uns vielleicht verbietet, vor den Schlachtbänken, überteuerten Wohnungen und Versuchungen dieser Welt Schlangezustehen. Und die uns über die Gockel dieser Welt lachen lässt, anstatt sie dafür zu bezahlen, dass sie als Götzenbilder und Clowns mit Jonglagen und Verheißungen unsere tief empfundene Leere füllen.

Und wenn wir genug gehofft haben, fangen wir einfach mal an, es besser zu machen und es vor allem besserzumachen – als 2016 oder 2015 … oder 1989 oder 1933.

Prost Neujahr!

Thomas Manegold

Noch mehr Heimathiebe?

Göttertanz auf Schloss Thurn

Rituelle Zusammenkunft am Samstag 10.12.16, ab 21 Uhr

Es ist wieder soweit. Fast genau ein Jahr ist es her, dass wir einen Göttertanz auf Schloss Thurn feierten. Kommet zahlreich.

Weil mein Leben in Berlin aus Büchern besteht, wird es auch morgen, am 10.12. wieder einen Buchstand geben, der neben Szene-Literatur auch einige Neuheiten des Periplaneta Verlags feilbieten wird. Ich werde vor der eigentlichen  im Rahmen einer Lesung ein paar satirische Kolumnen lesen. Die Lesung wird im kleinen Floor stattfinden.

 

 

Göttertanz

Eine rituelle Zusammenkunft.
1st Floor mit DJ ToM Manegold:
Ritual, Neocelt, Pagan Folk, Klassik, Gothic, Apocalyptic.
2nd Floor mir DJ Markus S. und dem Besten aus den 80ern und den beliebtesten Wave-ClassX

Mit Sektempfang und großem Buffet.

Schloss Thurn – Schloßplatz 4, 91336 Heroldsbach

www.goettertanz.de

5.12.16: Vision und Wahn

Die Lesebühne im Periplaneta Literaturcafé Berlin.

Wie jeden ersten Montag des Monats steigt am 5.12. wieder unsere allmonatliche Lesebühne. Los gehts um 20 Uhr.

Die allmonatliche Lesebühne des Periplaneta Verlags begrüßt im Dezember als Gäste Slam-Poetin Claudia Tothfalussy, den Musiker Conor Kilkelly sowie Antonia Luba. Ganz in weihnachtlicher Stimmung ist unser Monatsthema: “Lichterpest”.

Vision & Wahn ist die hauseigene Lesebühne von und mit Marion Alexa Müller, Thomas Manegold und Robert Rescue.

Der Eintritt bleibt frei. Man zahlt, um zu gehen. 😉

Periplaneta Literaturcafé Berlin
Bornholmer Str. 81A
10439 Berlin

Laander und der Seelenfrieden

Ein neues Mund-WERk

Nachdem meine „Heimathiebe“ das Licht der Welt erblickt haben, gebären wir nun gemeinsam ein weiteres MundWerk: Mit „Der Weg zu meinem verfickten Seelenfrieden“ erscheint nun bei Periplaneta das literarische Debüt von Laander Karuso als Buch mit CD!

Laander Karuso ist die perfekte Mischung aus Rebell und Kunstfigur. Sein „Tagebuch“ könnte keinen besseren Protagonisten haben, als ihn selbst, denn er ist zwar Zyniker aus Leidenschaft, aber er hat für die böse Welt da draußen ein viel zu großes Herz. Ja, eigentlich ist er nur ein hoffnungsloser Romantiker, den keiner versteht. Seine Kreativität entspringt einer wirklich ausgeprägten und gepflegten Hassliebe zur mitteldeutschen Provinz. Sie ist das Erdreich für seine Wurzeln und der Stoff, aus dem seine Lieder und Texte sind.

Der Weg zu meinem verfickten Seelenfrieden” ist eine Bühnentextsammlung, in der jeder sein Fett wegbekommt: die Stadt Stendal, diverse andere Häuseransammlungen, die Katze seines Mitbewohners, die oberflächliche Mitmenschheit und vor allem Karuso selbst.

Buy!

17.11.16: Thomas Manegold feat. YREF!

„Ich will Phrasen dreschen und daraus Brote für die Welt backen und sie Bernd nennen“

Juchhuh! Es ist dann doch noch rechtzeitig fertig geworden. 100 Seiten Polemiken, Reime und Satiren und 67 Minuten Studioaufnahmen.
Nach der ersten „Heimathiebe“-Solo-Stunde im Rahmen von Moabit liest im legendären Waschsalon steigt nun die eigentliche Premiere meines neuen Buches. Ich habe mir YREF eingeladen, ein Urgestein der Berliner Avantgarde, der mich auf der E-Gitarre auf seine ganz eigene Art durch den Abend begleiten wird.

THOMAS MANEGOLD feat. YREF „HEIMATHIEBE“
EINE BUCHPREMIERE!
DO.17.11.2016 AB 20 UHR
IM PERIPLANETA LITERATURCAFÉ zu BERLIN
DER EINTRITT IST FREI, MAN ZAHLT, UM ZU GEHN!

www.berlin.periplaneta.com

16.11.16: Thomas Manegold: Heimathiebe @ Moabit

„Ich will daran glauben, dass ich Eisbären rette, wenn ich weniger Gepäck in den Urlaub mitnehme.“

„Heimathiebe“ heißt das neue Buch mit CD von Thomas Manegold. Der Berliner Autor und Mediengestalter lädt in die Gedankenwelt eines Verweigerers ein und ermuntert zum Nach-, Quer- und Überdenken.

In Kolumnen, Gedichten und poetischen Texten zelebriert Thomas Manegold zwanghaft den anderen Blick auf Klischees, Befindlichkeiten, Erinnerungen und Ereignisse, wenn er beispielsweise der brandenburgischen Idylle Gedichte über das Jagdverhalten von Raubvögeln abtrotzt oder wenn er die Feindschaften zwischen den deutschen Bundesländern aufs Korn nimmt. Genüsslich werden Tabus gebrochen, Gott und die Welt beschimpft und der gesunde Menschenverstand beschworen.

Live@ Moabit liest: Mittwoch, 16. November, 20:00 – 22:00
Leck meine Küche @ Gotzkowskystraße 11, 10555 Berlin

Moabit liest! Vom 14.11. bis zum 18.11. wird der gesamte Kiez zu einem riesigen Literaturfestival. Die Lesungen finden in Cafés, Theatern und Buchhandlungen statt, aber eben auch in Frisierstuben, Waschsalons und Galerien.

Thomas Manegold „Heimathiebe“

Ein satirisches Textinferno, das Lachen und Weinen macht – nur eben nichts dazwischen.

Manegold Heimathiebe PeriplanetaPolemiken, Reime und Satiren

Buch & CD, Klappenbroschur, 104 S./67 min., print ISBN:  978-3-95996-035-9, epub ISBN: 978-3-95996-036-6, Edition MundWerk, GLP: 13,50 € (D)

Manegolds Bühnentexte bereiten zugleich Unbehagen und Vergnügen. Sie erklären Sachverhalte, die man eigentlich gar nicht so genau verstehen will, und sind meistens eine virtuose Mischung aus Bundestagsrede, Ballade und Betroffenheitsbulimie.

Nicht nur die Heimat als Wohnort oder Vaterland bekommt hier eine heiße Dusche. Denn Heimat kann auch Herkunft, Hort und Hafen sein, kann austeilen, sich festkrallen und prägen.

Da  scheitern Versuche romantischer Naturbeschreibungen aus dem burnout-bedingten Zwangsurlaub, da wird mal eben in 10 Minuten die Weltgeschichte geradegerückt oder zum zivilen Ungehorsam aufgerufen. Da wird der Nostalgie das Fell über die Ohren gezogen und der germanische Way of Life angeprangert.

Ein periplanetanisches Hör-Buch über asoziale Primaten, die Arroganz der Dummen, über Maden, Würstchen, Heringskälber und die Unerträglichkeit des Seins. Ein satirisches Textinferno, das Lachen und Weinen macht – nur eben nichts dazwischen.

Die im Silbenstreif Studio aufgenommene CD enthält u.a. auch die Texte „Smalltown Boy“, „Biber“ und „Der Schläfer in der Stadt“.

 


Bestellen bei Periplaneta